Schwerer Unfall auf A44: Drei Verletzte nach Kollision bei schlechter Sicht
Nico PetersSchwerer Unfall auf A44: Drei Verletzte nach Kollision bei schlechter Sicht
Schwerer Verkehrsunfall auf der A44 am 18. Januar
Auf der Autobahn A44 ereignete sich am 18. Januar ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen, bei dem drei Personen verletzt wurden. Der Zusammenstoß verursachte erheblichen Sachschaden und führte zu einer vorübergehenden Sperrung der Fahrbahn.
Ein 80-jähriger Mann fuhr einen Nissan, der mit einem Renault Trafic kollidierte. Der Renault wurde von einem 59-jährigen Mann aus Ulm gesteuert, der bei schlechter Sicht zu schnell unterwegs war. Durch den Aufprall wurden beide Fahrzeuge so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten.
Der 80-Jährige erlitt schwere Verletzungen, während zwei Frauen im Alter von 73 und 72 Jahren leicht verletzt wurden. Die Ermittler kamen zu dem Schluss, dass überhöhte Geschwindigkeit bei unangemessenen Wetterbedingungen die Unfallursache war. Die Richtungsfahrbahn in Richtung Dortmund blieb während der Unfallaufnahme etwa eine Stunde gesperrt.
Dem Fahrer aus Ulm droht nun eine strafrechtliche Verfolgung wegen fahrlässiger Körperverletzung. Die Behörden schätzen den Sachschaden auf rund 20.000 Euro. Der Vorfall unterstreicht die Gefahren von zu hoher Geschwindigkeit bei schlechten Straßenverhältnissen. Nach Abschluss der Ermittlungen wurde die Straße wieder freigegeben, doch der Fahrer steht weiterhin unter juristischer Beobachtung. Die Reparatur der Fahrzeuge und die medizinische Behandlung der Verletzten laufen derzeit.
