Schwerer Großbrand bei Ewald Dörken AG fordert nächtlichen Feuerwehr-Großeinsatz
Nico PetersSchwerer Großbrand bei Ewald Dörken AG fordert nächtlichen Feuerwehr-Großeinsatz
Großbrand bei Ewald Dörken AG in Herdecke
Am Freitagabend brach in der Ewald Dörken AG an der Wetterstraße in Herdecke ein schwerer Brand aus. Gegen 20:07 Uhr wurden Rettungskräfte alarmiert, nachdem Rauch und Flammen in der Produktionshalle gemeldet worden waren. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der komplexen Gebäudestruktur und der schnellen Ausbreitung des Feuers über die Lüftungsschächte besonders schwierig.
Die Feuerwehr Herdecke rückte umgehend aus – die ersten Einsatzfahrzeuge trafen bereits nach fünf Minuten ein. Die Einsatzkräfte fanden die Produktionshalle zwar evakuiert vor, doch war sie mit dichtem Rauch gefüllt, der von brennenden Kunststoffen in einem Industrieofen ausging. Das Feuer hatte sich über das Lüftungssystem ausgebreitet, der Rauch entwich durch einen Kamin, was schließlich zu einer öffentlichen Warnung über die NINA-App führte.
Zusätzlich löste ein Feueralarm am Millöckerweg aus, sodass weitere Wehren zur Unterstützung anrückten. Insgesamt waren neun Feuerwachen mit über 20 Teams im Einsatz, die mit Atemschutzgeräten ausgerüstet waren. Aufgrund der Heftigkeit des Brandes und der Gebäudestruktur gestalteten sich die Löscharbeiten jedoch nur langsam.
Um 00:24 Uhr hatten die Feuerwehrleute das Feuer unter Kontrolle gebracht, und gegen 1:19 Uhr wurde über die NINA-App Entwarnung für die Rauchgefahr gegeben. Der Einsatzleiter erklärte den Brand um 2:30 Uhr für gelöscht. Anschließend übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei, die nun die Brandursache ermittelt.
Verletzte gab es nicht. Nach dem Einsatz versorgten die Johanniter-Unfall-Hilfe die Einsatzkräfte mit Verpflegung.
Der Brand verursachte erhebliche Beeinträchtigungen und erforderte einen Großeinsatz mehrerer Wehren. Die Behörden bestätigten, dass keine Personen zu Schaden kamen, und die Örtlichkeit wurde für weitere Untersuchungen gesichert. Die genauen Ursachen des Feuers sind noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.






