Schüler warnen am Bahnhof Schwerte mit Plakaten vor tödlichen Bahngefahren
Sebastian SchulteSchüler warnen am Bahnhof Schwerte mit Plakaten vor tödlichen Bahngefahren
Sicherheitsaktion am Bahnhof Schwerte: Schüler warnen vor Gefahren auf Gleisanlagen
Am 17. Juni fand am Bahnhof Schwerte eine Aufklärungskampagne zur Bahnsicherheit statt, organisiert von der Bundespolizeidirektion Dortmund. Ziel der Aktion war es, Schülerinnen und Schüler über die lebensbedrohlichen Risiken auf Eisenbahnanlagen aufzuklären – ausgelöst durch einen tragischen Unfall im Juli 2024. Teilnehmer waren Jugendliche der Gesamtschule Fröndenberg zusammen mit Lehrkräften und der Schulleitung.
Die Veranstaltung erfolgte in der Nähe der Margot-Röttger-Rath-Straße, wo Vertreter mehrerer Institutionen gemeinsam mit der Bundespolizei über die tödlichen Folgen von Gleisbetreten informierten. Besonders warnten sie vor Stromschlägen durch Oberleitungen: Im Juli 2024 war ein Schüler ums Leben gekommen, nachdem er auf einen Güterwagen geklettert war und eine Stromleitung berührt hatte.
Die Schüler präsentierten 44 selbstgestaltete Plakate entlang eines Zauns beim Bahnhof, die auf Gefahren wie den Sog schneller Züge hinwiesen. Moderne Züge können Hindernissen nicht ausweichen – selbst kleine Gegenstände am Bahnsteigrand können unter die Räder geraten. Reisende wurden eindringlich darauf hingewiesen, erst nach dem vollständigen Halt des Zuges die markierte Sicherheitslinie zu überschreiten.
Als Dankeschön lud die Stadt Schwerte die Jugendlichen nach der Aktion zu einem Eis ein. Medien berichteten über die Kampagne und verbreiteten die Botschaft weiter.
Die Präventionsveranstaltung stand im Zusammenhang mit dem tödlichen Unfall eines Schülers im vergangenen Sommer. Die Behörden betonten erneut, wie entscheidend es ist, Gleisanlagen nicht zu betreten und Sicherheitsabstände einzuhalten. Die selbstgemachten Plakate der Schüler und die Medienberichte hinterließen eine sichtbare Mahnung.






