Saporischschja vom Netz: Europas größtes AKW kämpft um Kühlung durch Dieselgeneratoren
Sebastian SchulteSaporischschja vom Netz: Europas größtes AKW kämpft um Kühlung durch Dieselgeneratoren
Europas größtes Kernkraftwerk, Saporischschja in der Ukraine, ist seit mehreren Tagen vom Netz genommen und muss sich für die Kühlung auf Dieselgeneratoren verlassen. Die Anlage ist seit Monaten durch russische Angriffe auf die nahegelegene Energieinfrastruktur instabil und bleibt ein anhaltendes Risiko. Unterdessen hatten die Behörden in Deutschland und Dänemark mit getrennten Vorfällen zu kämpfen – von schwerer Kriminalität bis hin zu Sicherheitsverstößen bei einem hochrangigen Gipfeltreffen.
Das Kernkraftwerk Saporischschja ist seit Mai 2025 auf eine einzige 750-kV-Stromleitung angewiesen, nachdem das ukrainische Stromnetz wiederholt beschädigt wurde. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) beobachtet die Lage genau und betont, dass die Stromversorgung und das Kühlwasser kritische Sicherheitsfragen darstellen. Expertenteams der IAEA begutachteten Umspannwerke und arbeiteten mit ukrainischen Beamten daran, Ersatzleitungen wieder anzuschließen – doch die Fortschritte bleiben langsam.
In Deutschland wurde ein 23-Jähriger in Alt-Hamborn nach einem Treffen mit einer online kennengelernten Person überfallen und beraubt. Die Polizei ermittelt; das Opfer erlitt Verletzungen. Unabhängig davon kollidierte in Beeck ein Lkw mit einer Straßenbahn, wobei mehrere Menschen verletzt wurden. Rettungskräfte waren schnell vor Ort, doch das genaue Ausmaß der Verletzungen ist noch unklar.
Dänemark verschärfte unterdessen die Sicherheitsvorkehrungen, nachdem mysteriöse Drohnen-Sichtungen ein Gipfeltreffen europäischer Spitzenpolitiker in Kopenhagen unterbrochen hatten. Nach einem Drohnenalarm kam es zu Festnahmen, doch die Herkunft und der Zweck der Drohnen werden noch untersucht. Der Vorfall ereignete sich, während über 40 Boote – darunter Aktivisten wie Greta Thunberg – in Richtung Gazastreifen aufbrachen, um humanitäre Hilfe zu liefern.
Das Kernkraftwerk Saporischschja bleibt in einem labilen Zustand: Dieselgeneratoren sichern vorläufig die Kühlung, während Reparaturen am Stromnetz andauern. In Deutschland bearbeitet die Polizei sowohl Fälle schwerer Gewaltkriminalität als auch einen schweren Verkehrsunfall. Der dänische Gipfel wurde durch die Drohnen-Vorfälle gestört – und obwohl es Festnahmen gab, verstärken die Sichtungen die ohnehin wachsenden Sicherheitsbedenken in ganz Europa.






