Rindfleischpreise fallen zum zweiten Mal – Landwirte kämpfen mit sinkenden Erlösen
Sebastian SchulteRindfleischpreise fallen zum zweiten Mal – Landwirte kämpfen mit sinkenden Erlösen
Rindfleischpreise erneut gesunken – zweiter Rückgang in Folge
Die Preise für Schlachtrinder sind erneut gefallen und verzeichnen damit den zweiten Rückgang hintereinander. Landwirte erhalten nun in allen Kategorien niedrigere Erlöse, mit Einbußen von 10 Cent pro Kilogramm. Der Markt bleibt weiterhin unter Druck, da das Angebot knapp bleibt und die Nachfrage schwächelt.
Die aktuellen Preisanpassungen zeigen einen deutlichen Abwärtstrend. Junge Bullen der Klasse U3 erzielen nun 6,85 Euro pro Kilogramm Lebendgewicht (LG), während Tiere der Klasse R3 mit 6,80 Euro/kg LG gehandelt werden. Bei der Klasse O3 ist der Preis auf 6,62 Euro/kg LG gesunken.
Färsen der Klasse R3 bringen es auf 6,50 Euro/kg LG. Auch bei Kühen gab es Preissenkungen: Klasse R3 liegt jetzt bei 6,20 Euro/kg LG, Klasse O3 bei 6,15 Euro/kg LG.
Trotz der Preissenkungen bleibt das Angebot an Schlachtrindern begrenzt. In einigen Kategorien herrscht besonders große Knappheit, was den ohnehin angespannten Markt zusätzlich belastet. Metzger verzeichnen weiterhin schwache Fleischverkäufe, was die Preise über alle Kategorien hinweg weiter drückt.
Der jüngste Preisrückgang um 10 Cent pro Kilogramm betrifft alle Rindfleischkategorien. Landwirte und Händler müssen sich nun in einem Markt behaupten, der sowohl von Angebotsengpässen als auch von schwacher Nachfrage geprägt ist. Die Entwicklung deutet auf weitere Herausforderungen für die Rindfleischbranche hin.






