31 May 2026, 10:12

Rechtsextreme Straftaten in NRW erreichen traurigen Höchststand seit 2001

Lena Zingsheim-Zobel, MdB: Rechtsextreme Straftaten nehmen zu - "Schockierender Anstieg"

Rechtsextreme Straftaten in NRW erreichen traurigen Höchststand seit 2001

Nordrhein-Westfalen verzeichnet drastischen Anstieg rechtsextremer Straftaten – höchste Zahlen seit 2001

In Nordrhein-Westfalen (NRW) haben rechtsextreme Straftaten stark zugenommen und erreichen ein Niveau, wie es seit 2001 nicht mehr verzeichnet wurde. Neue Zahlen zeigen einen Anstieg solcher Delikte um fast 11 Prozent im gesamten Bundesland, wobei Mönchengladbach zu den am stärksten betroffenen Gebieten gehört.

Im Jahr 2025 wurden in NRW insgesamt 6.268 rechtsextreme Straftaten registriert – ein Anstieg gegenüber 5.641 Fällen im Vorjahr. Das entspricht durchschnittlich etwa 17 Vorfällen pro Tag. Gewaltdelikte mit rechtsextremem Hintergrund stiegen um 24 Prozent, während Straftaten gegen die sexuelle Orientierung um 27 Prozent zunahmen.

Auch antisemitische Straftaten nahmen landesweit um 13 Prozent zu. Noch deutlicher stieg die Zahl der Angriffe gegen Roma: Hier gab es einen Anstieg um 47 Prozent. Allein in Mönchengladbach kletterte die Zahl rechtsextremer Delikte von 78 im Jahr 2024 auf 139 im Jahr 2025.

Die Grünen-Landtagsabgeordnete Lena Zingsheim-Zobel kritisierte den besorgniserregenden Trend öffentlich. Sie verwies darauf, dass Mönchengladbach 2025 zu den zehn Kommunen in NRW mit den meisten rechtsextremen Straftaten gehörte.

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Die aktuellen Daten bestätigen eine alarmierende Zunahme rechtsextremer Aktivitäten in ganz NRW. Da Gewaltverbrechen, Hassdelikte und gezielte Angriffe gleichermaßen steigen, wächst der Druck auf die Behörden, gegenzusteuern. Der deutliche Anstieg in Mönchengladbach spiegelt dabei ein überregionales Muster wider, das die gesamte Region betrifft.

Quelle