Rade Ramps: Wie eine alte Turnhalle zum BMX-Paradies in Radevormwald wurde
Paul MaierRade Ramps: Wie eine alte Turnhalle zum BMX-Paradies in Radevormwald wurde
Verlassene Turnhalle in Radevormwald wird zum lebendigen BMX- und Freestyle-Paradies
Eine stillgelegte Sporthalle in der Neustraße in Radevormwald ist in ein dynamisches Zentrum für BMX- und Freestyle-Radfahren verwandelt worden. Unter dem Namen Rade Ramps bietet die neue Anlage Fahrern aller Leistungsstufen einen Ort zum Trainieren und Wettkämpfen. Lokale Unternehmen unterstützten das Projekt finanziell, während die Macher über 2.000 Stunden in den handgefertigten Aufbau des Parcours investierten.
Der professionelle Freestyle-Mountainbiker Vinnie Janssens entwarf und baute jede Rampe in Rade Ramps selbst. Gemeinsam mit seiner Mitbetreiberin Jacqueline Schreiber gestaltete er die Strecke in drei Schwierigkeitsbereiche: Anfänger, Fortgeschrittene und Profis. Ihre Arbeit verwandelte die alte Turnhalle in einen Treffpunkt für BMX-Begeisterte.
Die Anlage ist nun für die Öffentlichkeit zugänglich – unter der Woche von 14 bis 22 Uhr, am Wochenende durchgehend von 12 bis 22 Uhr. Der Eintritt beträgt 8 Euro pro Tageskarte. Je nach Nachfrage könnten die Öffnungszeiten in Zukunft angepasst werden.
Für Ende Oktober ist ein Wettbewerb geplant, bei dem Fahrer – von Neulingen bis zu Experten – ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen können. Die Veranstaltung wird die Vielseitigkeit der neu gebauten Rampen und das Talent der lokalen BMX-Szene in den Mittelpunkt stellen.
Rade Ramps bereichert das Freizeitangebot in Radevormwald und füllt die Lücke, die die Schließung der Turnhalle hinterlassen hat. Mit der finanziellen Unterstützung ortsansässiger Firmen und dem engagierten Einsatz der Gründer entwickelt sich der Park zu einem zentralen Hotspot für BMX und Freestyle-Radfahren. Der anstehende Wettbewerb und die flexiblen Öffnungszeiten sollen noch mehr Fahrer anziehen.






