24 June 2026, 10:09

Premiere des Fritz-Bauer-Films: Wie ein Jurist die NS-Aufarbeitung prägte

30. Januar 2023: Film und Diskussion am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Premiere des Fritz-Bauer-Films: Wie ein Jurist die NS-Aufarbeitung prägte

Neuer Dokumentarfilm über Fritz Bauer feiert am Montag, dem 30. Januar 2023, Premiere

Die Vorführung findet um 19:00 Uhr im Kulturzentrum Cobra in Solingen statt und ist Teil der Gedenkveranstaltungen zum offiziellen Holocaust-Gedenktag in Deutschland am 27. Januar.

Der unter dem Titel „Fritz Bauers Vermächtnis: Gerechtigkeit verjährt nicht“ erschienene Film wurde von Isabel Gathof inszeniert. Er beleuchtet, wie Bauer als Frankfurter Generalstaatsanwalt im Jahr 1963 als Erster NS-Verbrecher in einem deutschen Gericht als Gehilfen des Mordes anklagte. Sein juristisches Vorgehen prägt bis heute die deutsche Rechtsprechung – insbesondere in jüngeren Prozessen.

Im Anschluss an die Filmvorführung folgt eine Podiumsdiskussion zur juristischen Aufarbeitung von Verbrechen, die in Solingen begangen wurden. Die Veranstaltung wird vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ unterstützt, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. Beteiligt sind zudem die Evangelische Kirche in Solingen und das Max-Leven-Zentrum Solingen.

Nach der Premiere wird der Dokumentarfilm im Februar bundesweit in ausgewählten Kinos zu sehen sein. Die Vorführung und Diskussion dienen dem Gedenken an die Opfer des Holocaust. Der Film zeigt Bauers anhaltenden Einfluss auf die Suche nach Gerechtigkeit und wird in den kommenden Wochen einem breiteren Publikum zugänglich gemacht.

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