Polizeirazzien decken illegalen Waffenhandel und Steuerbetrug in NRW auf
Paul MaierPolizeirazzien decken illegalen Waffenhandel und Steuerbetrug in NRW auf
Polizeirazzien in Münster und Senden decken mutmaßlichen illegalen Waffenhandel und Finanzvergehen auf
Bei koordinierten Razzien in Münster und Senden ist ein mutmaßlich illegaler Waffenhandel sowie finanzielle Unregelmäßigkeiten aufgedeckt worden. Ein 33-jähriger Mann, dem vorgeworfen wird, ein nicht angemeldetes Bauunternehmen betrieben zu haben, wurde festgenommen und befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft. Die Behörden nahmen zudem einen zweiten Verdächtigen vorläufig fest und beschlagnahmten Bargeld, Waffen sowie ein Fahrzeug im Rahmen der Ermittlungen.
Die Staatsanwaltschaft Münster leitete die durchsuchten Objekte, die mit dem 33-jährigen Hauptverdächtigen in Verbindung stehen. In einer der Immobilien entdeckten die Ermittler mehrere nicht registrierte Schusswaffen, bei denen es sich vermutlich um historische Kriegswaffen handeln soll. Unterdessen wurden im Haus eines 61-jährigen Mannes, der als Komplize des Hauptverdächtigen gilt, 12.300 Euro in bar sichergestellt.
Weitere 26.000 Euro fanden die Beamten in einem Bankschließfach, die ebenfalls beschlagnahmt wurden. Ein Fahrzeug wurde zudem im Rahmen einer Vermögenssicherung sichergestellt. Dem 33-Jährigen wird vorgeworfen, Mitarbeiter nicht bei der Sozialversicherung angemeldet und Arbeitgeberbeiträge vorenthalten zu haben.
Der 61-jährige Mittäter wurde separat wegen Verstößen gegen Bewährungsauflagen festgenommen. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Duo Unterstützung von einer 54-jährigen Frau erhielt, zu deren genauer Rolle jedoch keine weiteren Angaben gemacht wurden. Insgesamt wurden im Zuge der Aktion 38.300 Euro Bargeld beschlagnahmt.
Der festgenommene 33-Jährige bleibt vorerst in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen fortgesetzt werden. Die Behörden prüfen derzeit die sichergestellten Waffen, das Bargeld sowie Geschäftsunterlagen, um das volle Ausmaß der mutmaßlichen Straftaten zu klären. Die Untersuchungen laufen noch, weitere Anklagepunkte werden geprüft.






