Polizei verhindert Eskalation: Rostocker Fans mit Waffen und Verhüllungen unterwegs
Paul MaierPolizei verhindert Eskalation: Rostocker Fans mit Waffen und Verhüllungen unterwegs
Am Sonntag, dem 6. April, fand im Stadion an der Hafenstraße ein Fußballspiel zwischen Rot-Weiss Essen und Hansa Rostock statt. Vor dem Anpfiff gingen die Behörden einem Hinweis nach, wonach Auswärtsfans in Gladbeck Schutzwaffen sowie Materialien zum Verhüllen ihrer Gesichter mit sich führten.
Die Polizei führte daraufhin vor Spielbeginn auf der B224 Kontrollen durch. Rund 100 Fahrzeuge mit Verbindung zur Rostock-Fanszene wurden angehalten und durchsucht. Bei der Aktion wurden zwei Fälle von mitgeführten Schutzwaffen aufgedeckt, was für die Betroffenen zu Stadionverboten führte.
Sieben Fans verstießen gegen das Verhüllungsverbot im Gesicht, eine Person verletzte Vorschriften zu berauschenden Substanzen. Nach den Kontrollen entschied sich die Gruppe der Anhänger, gemeinsam mit den Überprüften nach Rostock zurückzukehren.
Das Spiel selbst verlief ohne Zwischenfälle. Die Polizei war mit sichtbarer Präsenz vor Ort, um während der Partie sowie bei An- und Abreise der Fans für Sicherheit zu sorgen.
Peter Both, der Polizeichef, bezeichnete die Maßnahme im Nachhinein als erfolgreich und gut koordiniert. Die vor und während der Veranstaltung ergriffenen Schritte trugen dazu bei, die Ordnung aufrechtzuerhalten. Nach dem Spiel wurden keine weiteren Störungen gemeldet.






