05 April 2026, 10:16

Polizei Lüdenscheid ahndet 110 Verkehrsverstöße bei Großkontrolle

Ein Polizeibeamter in einer grün-blauen Uniform mit einer blauen Mütze steht auf einer Straße und spricht auf einem Handy, mit Fahrzeugen und Marktständen im Hintergrund und einem Gebäude im bewölkten Himmel.

Polizei Lüdenscheid ahndet 110 Verkehrsverstöße bei Großkontrolle

Großkontrolle in Lüdenscheid: Polizei geht gegen Ablenkung im Straßenverkehr vor

Die Polizei in Lüdenscheid hat am Dienstag eine großangelegte Verkehrskontrolle durchgeführt, um gegen unaufmerksames Fahren vorzugehen. Sechs Stunden lang patrouillierten Beamte auf der Lennestraße und der Heedfelder Straße, um gefährliches Verhalten am Steuer zu ahnden. Die Kontrollen führten zu Dutzenden Bußgeldern und Verwarnungen für Regelverstöße.

Die Aktion dauerte von 10:45 Uhr bis 16:45 Uhr, wobei sich die Beamten besonders auf die Handynutzung am Steuer, Gurtverstöße und Rotlichtvergehen konzentrierten. Insgesamt wurden 110 Verwarnungen oder Bußgelder ausgestellt.

Am häufigsten wurde das Telefonieren oder Bedienen des Handys während der Fahrt geahndet: 74 Autofahrer wurden mit dem Smartphone in der Hand erwischt – jeder von ihnen musste ein Bußgeld von 100 Euro zahlen und erhielt einen Punkt in Flensburg. Fünf weitere Fahrer wurden wegen fehlender Sicherheitsgurte angehalten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Auch Rotlichtsünder gerieten ins Visier der Polizei: 15 Verstöße wurden dokumentiert. Drei der Fahrer müssen nun mit einem möglichen Fahrverbot rechnen, da ihre Vergehen besonders schwerwiegend waren. Unterdessen wurde auf der Lennestraße ein E-Scooter-Fahrer kontrolliert, der unter Drogeneinfluss stand. Da er zudem nicht versichert war, durfte er seine Fahrt nicht fortsetzen.

Die Behörden kündigten an, dass ähnliche Verkehrskontrollen künftig regelmäßig stattfinden sollen. Ziel sei es, die Unfallzahlen zu senken und die Straßen für alle Verkehrsteilnehmer sicherer zu machen. Nähere Angaben zu früheren Einsätzen im Märkischen Kreis wurden nicht gemacht.

Quelle