06 June 2026, 12:14

Öffentliche Toilette in Ohligs: Pilotprojekt soll Stadtleben verbessern

Ohligs: MIT fordert Toilettenanlage in der Fußgängerzone

Öffentliche Toilette in Ohligs: Pilotprojekt soll Stadtleben verbessern

Öffentliche Toilette in Ohligs: Pilotprojekt könnte bald Realität werden

In Ohligs könnte schon bald eine neue öffentliche Toilette entstehen – als Teil eines Pilotprojekts. Die von lokalen Verantwortlichen unterstützte Initiative soll die Aufenthaltsqualität im Stadtteil während der laufenden Umgestaltung verbessern. Bei einer Genehmigung wäre es die zweite Einrichtung dieser Art in Nordrhein-Westfalen nach der kürzlichen Eröffnung in Bonn.

Stellvertretender Bezirksbürgermeister Marc Westkämper schlägt vor, einen leerstehenden Laden an der Düsseldorfer Straße in eine Sanifair-Toilette umzuwandeln. Sein Argument: Dies würde das Erlebnis für Besucher und Anwohner aufwertet, während sich das Zentrum von Ohligs im Wandel befindet.

Die Nutzung der Toilette wäre kostenpflichtig – ein Euro pro Besuch. Davon könnten 50 Cent als Gutschein bei beteiligten Geschäften in der Nähe eingelöst werden. Das Modell ist Teil eines größeren Versuchs des Unternehmens Tank & Rast, das ähnliche Einrichtungen in der Region ausbauen will.

Gerlinde Steingrüber, Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU in Solingen, setzt sich seit Langem für öffentliche Toiletten in der Stadtplanung ein. Sie betont, dass es sich dabei um eine grundlegende Dienstleistung handele – und keineswegs um Luxus. Der Bezirksvertretung Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid liegt der Antrag nun zur Prüfung vor und wird in der nächsten Sitzung beraten.

Erst kürzlich eröffnete in der Bonner Fußgängerzone die erste City-Sanifair-Toilette. Ihr Erfolg könnte die Entscheidung für den Standort in Ohligs beeinflussen.

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Noch steht die endgültige Zustimmung des Bezirksrats aus. Bei grünem Licht böte die Einrichtung eine praktische Lösung für die öffentliche Daseinsvorsorge und würde gleichzeitig lokale Geschäfte unterstützen. Das Ergebnis könnte zudem wegweisend für ähnliche Projekte in anderen Innenstädten Nordrhein-Westfalens sein.

Quelle