16 April 2026, 02:15

NRW und Bahn starten Großoffensive gegen Zugverspätungen und Ausfälle

Blauer und weißer Zug fährt durch eine große Bahnhofshalle mit einem Bahnsteig auf der rechten Seite, einer Wand im Hintergrund und einer Decke mit Stangen und Lampen.

NRW und Bahn starten Großoffensive gegen Zugverspätungen und Ausfälle

Nordrhein-Westfalen (NRW) und die Deutsche Bahn haben ein neues Kooperationsabkommen unterzeichnet, um die seit langem bestehenden Probleme im Schienenverkehr des Landes anzugehen. Die Vereinbarung zielt darauf ab, die Zuverlässigkeit zu erhöhen – 2022 hatte jeder vierte Zug Verspätung, jeder sechste fiel sogar aus. Beide Seiten planen nun in den kommenden Jahren umfangreiche Modernisierungen von Strecken und Bahnhöfen.

Das Schienennetz in NRW ist in schlechterem Zustand als in den meisten anderen Bundesländern. Viele Strecken benötigen dringend Sanierungen und Ausbauten, um die wachsende Zahl an Fahrgästen bewältigen zu können. Das Abkommen legt gemeinsame Prioritäten fest, darunter einen modernen Bahnhof sowie eine künftige Direktverbindung von Köln nach London.

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Im Fokus stehen stark frequentierte Achsen wie Hagen–Unna–Hamm, Köln–Bonn–Koblenz und Aachen–Köln. Auf der Strecke Köln–Wuppertal–Hagen sind bereits Bauarbeiten geplant: Ab Februar 2023 beginnen fünf Monate andauernde Arbeiten. Die Aufwertungen sollen Verspätungen und Ausfälle verringern, unter denen Pendler in den letzten Jahren besonders gelitten haben.

Die Partnerschaft sieht zudem eine bessere Abstimmung zwischen Land und Bahn bei der langfristigen Planung vor. Beide Seiten wollen die Störungen vermeiden, die bei früheren Projekten auftraten, indem sie Zeitpläne und Ressourcen effizienter aufeinander abstimmen.

Das Abkommen markiert den Start einer mehrjährigen Offensive zur Modernisierung des NRW-Schienennetzes. Bald beginnen die Bauarbeiten auf wichtigen Strecken, weitere Projekte sollen folgen. Bei Erfolg könnten die Maßnahmen Verspätungen reduzieren und den Service für Millionen Fahrgäste im ganzen Land verbessern.

Quelle