NRW stellt wegen Eises auf Fernunterricht um – Eltern und Schüler überfordert
NRW stellt wegen Eises auf Fernunterricht um – Eltern und Schüler überfordert
Nordrhein-Westfalen stellt am Montag, den 13. Januar 2026, auf Fernunterricht um
Wegen extremer Winterbedingungen wird Nordrhein-Westfalen ab Montag, dem 13. Januar 2026, auf digitalen Unterricht umstellen. Die Entscheidung fällt nicht primär aus Sorge um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler, sondern wegen befürchteter Überlastung der Infrastruktur durch die Kälte. Auch andere Bundesländer haben bereits Schulen geschlossen, da sich die Eisglätte in der Region weiter ausbreitet.
Viele Eltern stehen nun vor unvorhergesehenen Herausforderungen, Beruf und Kinderbetreuung unter einen Hut zu bringen. Der plötzliche Wechsel zu Online-Unterricht hat einige Familien unvorbereitet getroffen – nicht alle Kinder verfügen über einen stabilen Internetzugang, einen ruhigen Arbeitsplatz oder erwachsene Aufsicht während der Schulzeit.
Eine Studie aus dem Jahr 2018 zeigte, dass die meisten Schülerinnen und Schüler in der Nähe ihrer Schulen wohnen. Dies wirft die Frage auf, ob stattdessen sichere Wege zur Schule hätten organisiert werden können. Da fast alle Kinder ein Handy besitzen, hätten sie im Notfall Hilfe rufen können, falls Wege vereist wären. Dennoch gibt es keine bekannten offiziellen Maßnahmen, um Schulwege bei winterlichen Bedingungen zu verbessern.
Kritiker monieren, dass ein klassischer „Schneefrei“-Tag fairer gewesen wäre als der Umstieg auf Fernunterricht. Auf diese Weise wären Kinder nicht benachteiligt worden, die keinen gleichberechtigten Zugang zu Technik oder elterlicher Unterstützung haben. Gleichzeitig bleibt unklar, wie gut digitale Plattformen und Lehrkräfte in der Lage sind, den Unterricht kurzfristig auf Online-Formate umzustellen.
Die Umstellung auf Fernunterricht stellt Familien und Pädagoginnen und Pädagogen vor praktische Probleme. Ohne klare Vorgaben der Bildungsbehörden bestehen weiterhin Bedenken, ob alle Schülerinnen und Schüler gleichberechtigt am Unterricht teilnehmen können. Die Entscheidung wirft zudem grundsätzliche Fragen auf, wie Schulen künftig mit winterbedingten Unterbrechungen umgehen sollten.
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