NRW setzt KI gegen Hochwasser ein: 2,8 Millionen für Frühwarnsystem im Bergischen Land
Nico PetersNRW setzt KI gegen Hochwasser ein: 2,8 Millionen für Frühwarnsystem im Bergischen Land
Nordrhein-Westfalen investiert 2,8 Millionen Euro in neues Hochwassersystem im Bergischen Land
Das Land Nordrhein-Westfalen stellt 2,8 Millionen Euro für ein innovatives Hochwasserfrühwarnsystem im Bergischen Land bereit. Das Projekt setzt auf Künstliche Intelligenz (KI) und Echtzeitdaten, um die Vorhersage von Überschwemmungen deutlich zu verbessern. Es ist Teil der Leitprojekt-Initiative der landeseigenen KI-Kompetenzplattform KI.NRW.
Das neue System nutzt datenbasierte Prognosemodelle und aktuelle Wetterdaten, um Wasserstände und Hochwasserrisiken präziser als bisher vorhersagen zu können. Betroffene Unternehmen erhalten über eine spezielle App des Wupperverbands sofortige Warnmeldungen.
An dem Vorhaben sind das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV), weitere regionale Behörden sowie lokale Industriepartner beteiligt. Die Leitung übernimmt Dr. Andreas Groß von der Berger Gruppe. Der Wupperverband, größter Profiteur des Projekts, erhält 1,58 Millionen Euro für Forschungspersonal und Infrastruktur.
Die offizielle Übergabe der Fördermittel an das Konsortium erfolgte am 30. Mai 2023. Bei Erfolg im Bergischen Land soll das System später auf ganz Nordrhein-Westfalen ausgeweitet werden.
Das KI-gestützte Frühwarnsystem verspricht genauere Hochwasserprognosen für Unternehmen und Anwohner. Es stellt eine bedeutende Investition in die Katastrophenvorsorge der Region dar. Nach Abschluss der Testphase ist ein flächendeckender Einsatz in ganz NRW geplant.
