NRW revolutioniert Solarenergie: Mehrfamilienhäuser im Fokus bis 2030
Nico PetersNRW revolutioniert Solarenergie: Mehrfamilienhäuser im Fokus bis 2030
Nordrhein-Westfalen treibt den Ausbau der Solarenergie in Mehrfamilienhäusern voran. Die Landesregierung hat gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft eine Absichtserklärung unterzeichnet, um die Installation von Solaranlagen zu beschleunigen. Bisher tragen diese Gebäude nur wenig zur Solarstromkapazität der Region bei – doch mit neuen Maßnahmen soll sich das bis 2030 ändern.
Im vergangenen Jahr wurden landesweit rund 2,2 Gigawatt neue Photovoltaik-Leistung installiert, vor allem auf privaten Dächern. Doch bei Mehrfamilienhäusern hinkt die Nutzung von Solartechnik hinterher. Um das zu ändern, will die Landesregierung nun Eigentümergemeinschaften und Mieter gezielt über die Vorteile von Solarenergie in ihren Häusern oder Quartieren informieren.
Geplant sind der Ausbau von Beratungsangeboten sowie die Beseitigung technischer und bürokratischer Hürden. Besonders gefördert werden sollen gemeinschaftliche Modelle, die es Bewohnern ermöglichen, den auf ihren Dächern erzeugten Solarstrom direkt zu nutzen. Beteiligte Unternehmen und Genossenschaften haben zudem zugesagt, Photovoltaik stärker in ihre Geschäftsstrategien zu integrieren.
Ministerin Mona Neubaur betonte das Engagement des Landes für erneuerbare Energien. Ziel sei es, dass bis 2030 ein erheblicher Teil der Mehrfamilienhäuser mit Solaranlagen ausgestattet wird.
Die Initiative soll die Installation von Solarmodulen auf gemeinschaftlich genutzten Wohngebäuden vereinfachen. Durch den Abbau von Hindernissen und die Förderung gemeinschaftlicher Nutzungsmodelle erhofft sich das Land, dass mehr Haushalte von sauberer Energie profitieren. Der Vorstoß ist Teil der übergeordneten Bemühungen, den Anteil erneuerbarer Energien in Nordrhein-Westfalen weiter auszubauen.






