NRW revolutioniert Produktion mit KI-Projekt „Data Factory NRW“ und 14,5 Millionen Euro Förderung
NRW revolutioniert Produktion mit KI-Projekt „Data Factory NRW“ und 14,5 Millionen Euro Förderung
Nordrhein-Westfalen treibt KI-gestützte Produktion mit dem Projekt "Data Factory NRW" voran
Mit einer Förderung von 14,5 Millionen Euro hat das Land im Rahmen der Initiative 51 praxisnahe Anwendungen für Großunternehmen wie Schmitz Cargobull und Claas entwickelt. Die Innovationen reichen von der Fabrikplanung bis zur Logistik – und sollen künftig auch kleineren Betrieben zugutekommen.
Federführend war das Technologienetzwerk it’s OWL, das gemeinsam mit Unternehmen wie Schmitz Cargobull, Claas und Forschungspartnern wie den Fraunhofer-Instituten an dem Projekt arbeitete. Rund 9,2 Millionen Euro stammten aus Landesmitteln und flossen in die Entwicklung von KI-Werkzeugen für Schichtplanung, Qualitätskontrolle und digitale Fabrikmodelle.
Bei Claas kommt bereits an 120 Arbeitsplätzen am Standort Harsewinkel ein Assistenzsystem für Mitarbeiter zum Einsatz. Das webbasierte Tool digitalisiert Auftragsabläufe und liefert Echtzeit-Produktionsdaten. Aktuell testet das Unternehmen einen generativen KI-Chatbot, der Montageanweisungen in Sekundenschnelle bereitstellt – eine internationale Einführung ist geplant. Schmitz Cargobull wiederum schuf am Standort Vreden ein digitales Fabrikmodell: Die gemeinsame Datenplattform optimiert Produktionsplanung und Logistik.
Die Arbeit der Data Factory NRW wurde auch von der Landesinitiative AI.NRW gewürdigt und als Leuchtturmprojekt zur Förderung von KI in der Region aufgenommen. Zwar entwickelte das Konsortium 30 weitere Anwendungen für die Fertigung, doch welche Unternehmen diese nutzen, wurde nicht bekannt gegeben. Ziel des it’s OWL-Netzwerks ist es, die Lösungen künftig auch kleinen und mittleren Unternehmen in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus zugänglich zu machen.
Die Data Factory NRW hat KI-Systeme für Produktion, Logistik und Unternehmensplanung entwickelt. Mit 14,5 Millionen Euro Investitionen sind die Tools bereits bei Großherstellern im Einsatz – nun geht es darum, die Innovationen zu skalieren, um auch kleineren Betrieben in der Region einen Nutzen zu bieten.
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