NRW Kommunen in Finanzkrise: Musikschulen und Schwimmbäder als erste betroffen
NRW Kommunen in Finanzkrise: Musikschulen und Schwimmbäder als erste betroffen
Städte und Gemeinden in ganz Deutschland kämpfen mit einer sich verschärfenden Finanzkrise. Besonders dramatisch ist die Lage in Nordrhein-Westfalen, wo die Verschuldung um 9,9 Prozent angestiegen ist. Kommunen stehen nun vor schwierigen Entscheidungen, da grundlegende Dienstleistungen auf dem Spiel stehen.
Die Haushaltsnot belastet vor allem die öffentliche Infrastruktur. Viele Abwassersysteme sind veraltet und fallen bei Starkregen aus – mit Überschwemmungen und Rohrbrüchen als Folge. Auch Schulen und Verkehrsnetze benötigen dringend Investitionen, doch die Mittel werden knapp.
Schwimmbäder und Musikschulen drohen zu schließen, da die Budgets weiter schrumpfen. Einige Gemeinden hatten überlegt, den Zugang zu Schwimmbädern regional zu bündeln, doch der Kostendruck macht solche Lösungen unwahrscheinlich. Gleichzeitig haben die Landesregierungen die pauschalen Zuweisungen nicht angepasst, um die notleidenden Kommunen zu entlasten.
Nordrhein-Westfalen verzeichnet das höchste Schuldenwachstum, während Hessen mit 6.291 Euro pro Kopf am stärksten verschuldet ist. Die Krise trifft alle Gemeinden – und zwingt sie, bei Leistungen zu sparen, auf die die Bürger angewiesen sind.
Ohne zusätzliche Mittel scheinen weitere Schließungen und Kürzungen unvermeidbar. Die Sanierung von Kanälen, Schulrenovierungen und Verkehrsprojekte dürften aufgeschoben werden. Die Bürger müssen sich darauf einstellen, dass das Angebot an öffentlichen Einrichtungen weiter abnimmt, sobald die kommunalen Haushalte weiter schrumpfen.
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