13 June 2026, 04:11

NGG warnt vor Überlastung im Gastgewerbe während der Fußball-WM

Zum Fuball-WM-Turnier fordert die Gewerkschaft "Fair Play"

NGG warnt vor Überlastung im Gastgewerbe während der Fußball-WM

NGG warnt Gastgewerbe in NRW vor Überlastung der Belegschaft während der WM

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat Arbeitgeber im Gastgewerbe Nordrhein-Westfalens davor gewarnt, ihre Mitarbeiter während der Fußball-Weltmeisterschaft zu überlasten. Sie besteht darauf, dass zusätzliche Arbeitsstunden vergütet werden müssen und dass Dienstpläne die privaten Verpflichtungen der Beschäftigten berücksichtigen. Zudem plant die Gewerkschaft, sich für höhere Löhne in der Branche einzusetzen.

Die NGG-Regionalstelle Krefeld-Neuss sprach sich gegen übermäßige Überstunden für Bar- und Restaurantangestellte während des Turniers aus. Ihrer Argumentation zufolge sei ein motiviertes Team im Gastgewerbe unverzichtbar – zwangsweise endlose Zusatzschichten führten jedoch zu Erschöpfung und Burnout.

Um die Belastung zu verringern, fordert die NGG Arbeitgeber auf, für Stoßzeiten während der Spiele zusätzliches Personal einzustellen. So ließe sich eine „WM der Überstunden“ vermeiden und fairere Arbeitsbedingungen schaffen. Zudem müssten bei der Schichtplanung Beschäftigte mit Kindern oder Pflegeverantwortung besonders berücksichtigt werden.

Noch in der Woche nach WM-Beginn will die Gewerkschaft die Lohnverhandlungen für das Gastgewerbe in der Region aufnehmen. Gefordert wird eine Erhöhung um 6 Prozent für alle Berufsgruppen – von Köchen bis zu Servicekräften. Für eine vollzeitbeschäftigte Fachkraft würde dies mindestens 164 Euro mehr im Monat bedeuten. Verhandelt wird direkt mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA), wobei die NGG auf Fairness der Arbeitgeber setzt.

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Sollte die Forderung durchgesetzt werden, würden Beschäftigte im Rhein-Kreis Neuss ab dem nächsten Jahr mehr verdienen. Gleichzeitig pocht die NGG darauf, dass Arbeitgeber die Belegschaft während des Turniers nicht ausnutzen. Sämtliche Mehrarbeit müsse bezahlt werden, und Dienstpläne müssten flexibel genug bleiben, um familiäre Verpflichtungen zu ermöglichen.

Quelle