13 April 2026, 16:17

Neuer inklusiver Kunstpreis feiert kreative Talente mit Behinderung

Eine Gruppe von Menschen in einer Kunstgalerie mit einer Person im Rollstuhl in der Mitte, umgeben von gerahmten Fotos an den Wänden und Deckenleuchten, neben einem schwarzen Installationsobjekt, das als Teil der Ausstellung 'Emanationen: Die Kunst der kameralosen Fotografie' an der Govett-Brewster Art Gallery gekennzeichnet ist.

Neuer inklusiver Kunstpreis feiert kreative Talente mit Behinderung

Neuer Kunstpreis für Menschen mit Behinderung: Ingrid Stermann initiiert inklusive Auszeichnung

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Ingrid Stermann, Vorsitzende des Kamp-Lintfort-Vereins Engel sind überall, bringt einen neuen Kunstwettbewerb für Menschen mit Behinderung auf den Weg. Die Initiative möchte kreatives Talent sichtbar machen und gleichzeitig Anerkennung sowie Förderung bieten. Im November wird eine Ausstellung der besten Einsendungen stattfinden, bei der die herausragendsten Werke prämiert werden.

Der Wettbewerb lud Teilnehmer ein, Kunstwerke ohne thematische, technische oder materialbezogene Vorgaben einzureichen. Von 40 Anmeldungen kamen schließlich 35 Beiträge von 29 Künstler:innen zusammen. Eine Jury wird die 12 besten Arbeiten für die Schau auswählen, wobei die drei Erstplatzierten Preise erhalten.

Die Ausstellung eröffnet am 7. November in der Kulisse im Mikado-Saal der Fabrik Heeder in Kamp-Lintfort. Begleitend erscheint ein Kalender sowie ein Buch mit allen 35 Einsendungen, die zum Kauf angeboten werden.

Für das Projekt arbeitet Stermann mit dem Heilpädagogischen Zentrum (HPZ) Krefeld-Kreis Viersen zusammen. Das HPZ unterstützt rund 2.200 Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Behinderungen in verschiedenen Programmen. Als erfahrene Akteurin in Kunst und Sozialarbeit sieht Stermann in dem Preis eine sinnvolle Möglichkeit, Inklusion und Kreativität zu fördern.

Die Veranstaltung rückt die Werke von Künstler:innen mit Behinderung in den Fokus und sammelt durch den Verkauf von Kalender und Buch Spendengelder. Die drei Hauptpreisträger:innen werden während der Ausstellung bekannt gegeben – ein Auftakt, den Stermann als erste Ausgabe einer regelmäßigen Initiative versteht. Das Projekt unterstreicht ihr langjähriges Engagement für Barrierefreiheit und künstlerischen Ausdruck.

Quelle