Mittelstandsbarometer 2025: Wie der Rhein-Kreis Neuss mit Krisen und Strukturwandel kämpft
Paul MaierMittelstandsbarometer 2025: Wie der Rhein-Kreis Neuss mit Krisen und Strukturwandel kämpft
Im Rhein-Kreis Neuss startet demnächst eine neue Studie im Rahmen des Mittelstandsbarometers. Die Umfrage untersucht, wie wirtschaftliche Herausforderungen wie rückläufige Industrieerträge und hohe Energiepreise die Stimmung der lokalen Unternehmen im Jahr 2025 prägen. Initiatoren der gemeinsamen Aktion sind der Rhein-Kreis Neuss, die Sparkasse Neuss, die IHK Mittlerer Niederrhein sowie Creditreform Düsseldorf/Neuss.
Im Fokus der Erhebung steht der Strukturwandel im rheinischen Revier. Zufallsmäßig ausgewählte Betriebe nehmen an einem 10- bis 15-minütigen Fragebogen teil. Externe, unabhängige Unternehmen übernehmen die Datenerhebung und -auswertung.
Besonderes Interesse gilt der Frage, wie Unternehmen die jüngsten strukturellen Veränderungen bewerten – so Gregor Werkle, Leiter der Wirtschaftspolitik bei der IHK Mittlerer Niederrhein. Alana Voigt von der Wirtschaftsförderung des Rhein-Kreises Neuss erwartet, dass die Ergebnisse zentrale Herausforderungen aufzeigen und künftige Strategien mitgestalten werden.
Der Geschäftslagenindex ist bereits von 150 Punkten im Jahr 2022 auf 130 Punkte 2025 gesunken. Trotz dieses Rückgangs liegt er weiterhin über dem langjährigen Durchschnitt von 127 Punkten. Das Mittelstandsbarometer selbst liefert Einblicke in die Geschäftsentwicklung, Investitionspläne, Personaltrends sowie die Zufriedenheit mit dem Standort.
Die Ergebnisse werden im September der Öffentlichkeit präsentiert – sowohl für den gesamten Kreis als auch aufgeschlüsselt nach einzelnen Kommunen. Ziel der Studie ist es, ein präzises Bild der aktuellen Wirtschaftsentwicklung im Rhein-Kreis Neuss zu zeichnen.
