02 April 2026, 14:15

Lkw-Anhänger mit Lithium-Akkus brennt auf A59 – Autobahn gesperrt

Feuerwehrlkw steht in Flammen am Straßenrand mit zwei Helikopter-Piloten, die Rohre halten, ein Fahrzeug im Hintergrund und der Himmel.

Lkw-Anhänger mit Lithium-Akkus brennt auf A59 – Autobahn gesperrt

Lkw-Anhänger mit verdächtigen Lithium-Ionen-Akkus brennt auf A59 bei Troisdorf

Ein Lkw-Anhänger, der mutmaßlich Lithium-Ionen-Akkus geladen hatte, geriet am Montagmorgen auf der Autobahn A59 in der Nähe von Troisdorf in Brand. Rettungskräfte eilten unter der Befürchtung einer möglichen Explosion zum Einsatzort. Die Autobahn Richtung Köln musste während der Löscharbeiten vollständig gesperrt werden.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst Bonn erhielten kurz nach Ausbruch des Feuers den Notruf. Zunächst war der genaue Standort unklar, doch die Einsatzkräfte bestätigten später, dass sich der Brand in der Nähe der Ausfahrt Troisdorf ereignet hatte. Vor Ort entdeckten sie einen einachsigen Anhänger, der vollständig in Flammen stand. Durch herabfallende Ladung hatten auch benachbarte Büsche Feuer gefangen.

Rund 20 Einsatzkräfte aus mehreren Feuerwachen und Rettungsdiensten waren an der Operation beteiligt. Teams aus Bonn und Troisdorf setzten mehrere Schläuche ein, um das Feuer zu bekämpfen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Zudem wurde Schaum eingesetzt, um die Flammen vollständig zu ersticken.

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Angesichts der Explosionsgefahr durch die vermuteten Lithium-Ionen-Akkus richtete die Feuerwehr eine Sicherheitszone ein und leitete den Verkehr um. Spezialisierte Gefahrguteinheiten wurden zur Unterstützung alarmiert. Während der Einsatzmaßnahmen blieb die Straße komplett gesperrt; Verletzte gab es nicht.

Nach der Löschung des Brandes koordinierte die Feuerwehr Troisdorf gemeinsam mit der Polizei die Nacharbeiten. Die Bonner Feuerwehr beendete ihren Einsatz um 8:00 Uhr. Durch das abgestimmte Vorgehen mehrerer Rettungsteams konnte der Brand unter Kontrolle gebracht und weitere Gefahren abgewendet werden. Die A59 wurde erst wieder freigegeben, nachdem die Einsatzstelle als sicher erklärt worden war. Die Behörden bestätigten, dass bei dem Vorfall niemand verletzt wurde.

Quelle