Langenfeld verschärft Bauschutt-Entsorgung an der Hansastraße mit neuen Regeln
Paul MaierLangenfeld verschärft Bauschutt-Entsorgung an der Hansastraße mit neuen Regeln
Neue Entsorgungsregeln am Standort Hansastraße in Langenfeld in Kraft getreten
Am Wertstoffhof Hansastraße in Langenfeld gelten seit Kurzem strengere Vorschriften für Bauschutt und Abbruchmaterial – eine Reaktion auf steigende Entsorgungskosten. Für Anwohner gibt es nun schärfere Begrenzungen, wie viel sie pro Besuch abgeben dürfen.
Laut den aktualisierten Bestimmungen sind pro Fahrt zum Standort Hansastraße nur noch zwei 10-Liter-Eimer mit Bauschutt erlaubt. Zugelassen sind unter anderem Mauerwerk, Steine, Kies, Fliesen, Waschbecken, Mörtel, Putz, Keramik, Blumentöpfe und Dachziegel. Nicht angenommen werden weiterhin Gipskartonplatten und Gasbetonsteine.
Gemischte Abbruchabfälle wie Fenster oder Türen wurden an der Hansastraße schon bisher nicht entgegengenommen. Wer größere Mengen entsorgen muss, kann die Deponie Immigrath im Kreis Mettmann nutzen, wo eine Autokofferraum-Füllung 5,00 Euro kostet. Am Standort Hansastraße selbst fallen pauschal 8,00 Euro pro Anlieferung an – unabhängig von der Menge.
Auch private Unternehmen wie die Adrion Recycling GmbH oder die EWR GmbH Abfall und Recycling übernehmen die Materialien gegen Gebühr. Die Stadt rät bei größeren Abfallmengen dazu, sich direkt an zugelassene Entsorger oder die Kreismülldeponie zu wenden.
Ziel der Änderungen ist es, die wachsenden Entsorgungskosten zu begrenzen, ohne den Bürgern alle Optionen zu nehmen. Wer nur kleine Mengen hat, kann weiterhin die Hansastraße nutzen – für größere Volumen sind jedoch die Deponie oder private Anbieter zuständig. Die Gebühren und Materialvorgaben werden nun an allen Annahmestellen konsequenter durchgesetzt.






