Kamp-Lintfort ehrt Ehrenamtliche – doch die Haushaltskrise droht das neue Jahr zu überschatten
Kamp-Lintfort ehrt Ehrenamtliche – doch die Haushaltskrise droht das neue Jahr zu überschatten
Neujahrsempfang in Kamp-Lintfort: Ehrenamt im Rampenlicht – doch die Haushaltslage wirft Schatten voraus
Beim Neujahrsempfang in Kamp-Lintfort stand das bürgerschaftliche Engagement im Mittelpunkt, doch die kommenden finanziellen Herausforderungen warfen bereits ihre Schatten voraus. Bürgermeister Professor Dr. Christoph Landscheidt würdigte die Arbeit der Freiwilligen und forderte für das Jahr 2026 mutige politische Weichenstellungen. Gleichzeitig wurden herausragende Leistungen von Bürgern und Vereinen gewürdigt.
Eröffnet wurde die Veranstaltung mit musikalischen Darbietungen von Miroslawa Piskunov am Klavier, begleitet von den Gesangslehrerinnen Frau Hackstein und Frau Wolff. Ihr Programm bildete einen festlichen Rahmen für die anschließenden Ehrungen und Reden.
Drei lokale Initiativen erhielten den Heimatpreis Nordrhein-Westfalen für ihr ehrenamtliches Wirken. Den ersten Platz belegte der Förderverein Lintfort-Turm, gefolgt vom Sportverein Alemannia Kamp auf Rang zwei und der Skateboard-Community Kamp-Lintfort auf Platz drei. Landscheidt lobte ihr Engagement, das den Zusammenhalt in der Stadt stärke. Auch langjährige Verdienste Einzelner wurden gewürdigt: Manfred Klessa erhielt die Goldene Ehrennadel für Jahrzehnte im Dienste des Kamp-Lintforter Sports. Willi Gelen wurde mit der Silbernen Ehrennadel für sein Engagement beim Stadt-Schützenfest und im Schützenverein Eintracht Altfeld-Saalhoff ausgezeichnet.
In seiner Ansprache thematisierte der Bürgermeister die angespannte Haushaltslage und kündigte schwierige Diskussionen über Einsparungen an. Trotz der finanziellen Belastungen zeigte er sich zuversichtlich für die Zukunft Kamp-Lintforts – nicht zuletzt wegen des lebendigen Vereinswesens und des starken Gemeinschaftssinns. Gleichzeitig mahnte er mehr politischen Gestaltungswillen an. Zum Abschluss dankte Landscheidt allen Ehrenamtlichen und wünschte den Bürgern ein friedliches und glückliches Jahr 2026.
Der Empfang stand ganz im Zeichen derer, die Kamp-Lintfort durch ihr Wirken prägen. Vereine und Einzelpersonen wurden für ihr langjähriges Engagement geehrt. Doch während die Stadt in das neue Jahr startet, zeichnen sich bereits Debatten über die finanzielle Zukunft ab.
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