Jugendliche legen Steine auf Gleise – Notbremsung verhindert Schlimmeres
Jugendliche legen Steine auf Gleise bei Paderborn – Zug muss Notbremsung einleiten
Eine Gruppe Jugendlicher hat am Donnerstagabend zwischen Paderborn und Altenbecken Steine auf die Bahnschienen gelegt. Dadurch wurde ein Zug zu einer Notbremsung gezwungen, Verletzte gab es jedoch nicht. Die Behörden warnen nun vor den schweren Folgen solcher Eingriffe in den Bahnverkehr.
Gegen 19:20 Uhr bemerkte der Lokführer mehrere junge Menschen in der Nähe der Gleise. Sekunden später überfuhr der Zug Schottersteine, die absichtlich auf den Schienen platziert worden waren. Mit 30 Fahrgästen an Bord leitete der Fahrer eine Notbremsung ein, doch der Zug konnte nicht mehr rechtzeitig zum Stehen kommen.
Nach dem Vorfall flüchteten die Verdächtigen mit E-Scootern vom Tatort. Die Bundespolizei stuft die Tat als gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr ein. Die Beamten suchen nun nach Zeugen, die Hinweise zur Aufklärung des Falls liefern können.
Verletzte wurden keine gemeldet, doch die Behörden betonen die möglichen dramatischen Konsequenzen solcher Handlungen. Störungen des Bahnbetriebs können schwere Unfälle verursachen und Menschenleben gefährden.
Die Bundespolizei ermittelt weiter und bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung. Die verantwortlichen Jugendlichen sind bisher nicht identifiziert, die Beweisaufnahme läuft noch. Die Behörden weisen erneut auf die rechtlichen und sicherheitstechnischen Risiken hin, die mit Manipulationen an der Bahninfrastruktur verbunden sind.






