16 April 2026, 16:18

Hamm wird zum bundesweiten Digitalisierungs-Vorreiter an Schulen

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Hamm wird zum bundesweiten Digitalisierungs-Vorreiter an Schulen

Hamm hat seinen Medienentwicklungsplan (MEP) für die Jahre 2020 bis 2024 erfolgreich abgeschlossen und dabei die Ziele für die digitale Bildung an Schulen übertroffen. Die Stadt investierte massiv in die Modernisierung der Infrastruktur, die Anschaffung von Geräten und die Aufrüstung der IT-Systeme an allen Schulstandorten. Mittlerweile gilt Hamm bundesweit als Vorreiter bei der Digitalisierung von Schulen.

Für das Projekt standen insgesamt 29,4 Millionen Euro zur Verfügung. Die Stadt steuerte aus eigenen Mitteln 13,7 Millionen Euro bei, weitere 15,7 Millionen Euro kamen aus externen Fördergeldern. Diese Mittel flossen in den Ausbau der digitalen Infrastruktur und die Beschaffung von Technik.

Sämtliche Schulen in Hamm verfügen nun über Hochgeschwindigkeits-Glasfaseranschlüsse, modernes WLAN und aktualisierte LAN-Netzwerke. In den Klassenzimmern wurden über 1.700 Präsentationsgeräte – darunter Beamer und interaktive Tafeln – installiert. Die Schulen erreichen mittlerweile eine durchschnittliche Geräteausstattung von über 70 Prozent, was in den meisten Fällen ein Verhältnis von 1:1 oder 1:2 zwischen Schülern und Geräten ermöglicht.

Darüber hinaus standardisierte die Stadt die IT-Systeme und stellte vollständig auf Plattformen wie IServ und Citrix um. Um die neue Infrastruktur zu betreuen, wurden zusätzliche IT-Fachkräfte eingestellt. Laut Bürgermeister Marc Herter sorgen diese Aufrüstungen dafür, dass Hamms Schulen zu den bestausgestatteten in Deutschland für den digitalen Unterricht zählen.

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Da der aktuelle Plan abgeschlossen ist, bereitet Hamm bereits den Folge-MEP für die Jahre 2026 bis 2030 vor. Der Fokus wird dann auf der Aufrechterhaltung hoher Ausstattungsstandards und dem Aufbau langfristiger, nachhaltiger digitaler Strukturen an den Schulen liegen.

Der abgeschlossene MEP hat die Schulen in Hamm mit moderner Technik, Hochgeschwindigkeitsnetzwerken und ausreichend Geräten für den täglichen Unterrichtsbetrieb ausgestattet. Lehrkräfte binden digitale Medien mittlerweile regelmäßig in den Unterricht ein. In der nächsten Phase geht es darum, diese Fortschritte zu sichern und gleichzeitig die Weichen für zukünftige Anforderungen zu stellen.

Quelle