Hagen verbindet Digitalisierung und Klimaschutz für emissionsfreie Industrieprozesse
Sebastian SchulteHagen verbindet Digitalisierung und Klimaschutz für emissionsfreie Industrieprozesse
Hagen startet neue Initiative: Digitalisierung trifft Klimaschutz – lokale Unternehmen sparen Emissionen
In Hagen verbindet ein neues Projekt digitale Technologien mit Klimaschutz, um Unternehmen der Region bei der Reduzierung ihrer Emissionen zu unterstützen. Unter dem Namen klimakommune.digital arbeiten Energieexperten, Stadtplaner und vier mittelständische Industrieunternehmen zusammen, um CO₂-Ausstoß systematisch zu erfassen und zu verringern.
Federführend ist das Future Energy Lab, das im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie handelt. Ziel des Vorhabens ist es, detaillierte Daten zu Energieverbrauch, Umweltauswirkungen und Transport der beteiligten Betriebe zu sammeln. Mithilfe von Sensoren zeichnet das Projekt in Echtzeit den Strom- und Gasverbrauch einzelner Maschinen auf.
Der lokale Energiedienstleister ENERVIE verarbeitet die gesammelten Daten und stellt sie über ein Energiemanagementsystem dar. So erhalten die Unternehmen einen klaren Überblick über ihre Verbrauchsmuster. Gleichzeitig unterstützt das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi) die Firmen dabei, die Daten auszuwerten und ihre Produktionsprozesse effizienter zu gestalten.
Die vier beteiligten Unternehmen – Härte Technik Hagen, KB Schmiedetechnik, Federnwerke Grüber und RUD-SCHÖTTLER – erhalten Zugang zu präzisen Verbrauchswerten. Langfristig soll das Projekt ihre CO₂-Emissionen auf der Urbanen Datenplattform Hagen abbilden, um Potenziale für umweltfreundlichere Abläufe leichter zu identifizieren.
Die Initiative bietet kleinen und mittleren Unternehmen praktische Werkzeuge, um ihren CO₂-Fußabdruck zu überwachen und zu verringern. Durch die Verknüpfung digitaler Erfassung mit fachkundiger Analyse strebt klimakommune.digital messbare Reduktionen der Industrieemissionen in der gesamten Stadt an.






