Grüne Woche 2023 in Berlin feiert kulinarische Weltreise mit Traditionen und Überraschungen
Tulpen-Taufe und Elchfleischbrot: Die Tour zur Grünen Woche - Grüne Woche 2023 in Berlin feiert kulinarische Weltreise mit Traditionen und Überraschungen
Grüne Woche 2023 in Berlin startet mit großer Eröffnungsführung durch kulinarische Vielfalt und Traditionen
Die Internationale Grüne Woche 2023 in Berlin begann mit einer festlichen Eröffnungsführung, die kulinarische Köstlichkeiten und Bräuche aus aller Welt präsentierte. Die im Januar stattfindende Messe vereinte rund 1.600 Aussteller, die landwirtschaftliche Spezialitäten aus 50 Ländern und deutschen Regionen zeigten. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer besuchte erstmals die Grüne Woche und begleitete gemeinsam mit Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner und weiteren Würdenträgern eine dreieinhalbstündige Tour durch die Ausstellungshallen.
Der Rundgang startete um 8:00 Uhr in der Halle von Mecklenburg-Vorpommern, wo Ministerpräsidentin Manuela Schwesig die Delegation begrüßte. Eine Stunde später setzte Minister Rainer einen heiteren Akzent, als er im niederländischen Pavillon eine neue Tulpenart namens „Berliner Jubiläum“ mit Sekt taufte.
Die kulinarischen Angebote an den Ständen waren äußerst vielfältig: Während einige Länder wie die Ukraine mit Sekt, Polen mit Würstchen oder Estland mit Elchfleisch-Sandwiches auf Roggenbrot großzügige Verkostungen anboten, zeigte etwa der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft zwar Bio-Wurst, servierte sie aber nicht. In Bayern gab es überhaupt keine Speisen – stattdessen unterhielten vier Alphornbläser die Gruppe. Berlins Verbraucherschutzsenator Felor Badenberg präsentierte stattdessen ein Kochbuch. Joachim von Boetticher, Vorsitzender des BVE (Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels), kommentierte die ungleiche Verpflegung mit den Worten: „Von uns wird erwartet, dass wir alles probieren.“ Die Tschechische Republik schenkte Bier aus, Bulgarien servierte Börek mit Tanzdarbietungen, und manche Stände hatten überhaupt keine Bewirtung im Angebot.
Neben kulinarischen Highlights stand auch die Tierhaltung im Fokus: In der Tierhalle waren Kühe und Schafe zu sehen. Zudem wurden innovative Kreationen wie Pistazien-Croissants oder Preiselbeer-Spritzer präsentiert. Thematisch ging es zudem um globale Herausforderungen wie Ernährungssicherheit und Hungerbekämpfung.
Nach dreieinhalb Stunden endete die Eröffnungsführung – mit einem Mix aus Leckereien und kulturellen Eindrücken. Während einige Aussteller ihre Gäste üppig bewirteten, blieben andere bei reinen Ausstellungen oder Unterhaltungsprogrammen. Die Grüne Woche zeigte damit nicht nur die Vielfalt der internationalen Landwirtschaft, sondern auch die drängenden Fragen nach einer stabilen Welternährung.
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