Großübung simuliert Massenunfall: 70 Rettungskräfte im Einsatz gegen die Uhr
Nico PetersGroßübung simuliert Massenunfall: 70 Rettungskräfte im Einsatz gegen die Uhr
Großübung für den Ernstfall: Rettungskräfte testen Katastrophenmanagement
Am Samstag, dem 6. September 2026, fand eine großangelegte Notfallübung statt, an der mehrere Hilfsorganisationen beteiligt waren. Das Szenario simulierte einen schweren Verkehrsunfall mit 26 Verletzten und diente dazu, die Einsatzabläufe unter Druck zu erproben. Rund 70 Rettungskräfte und 30 Statisten wirkten an der Übung mit.
Ausgangslage war ein inszenierter Unfall: Ein Reisebus mit Fußballfans kollidierte mit einem Pkw, der daraufhin eine Fußgängerin erfasste. Sofort rückten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Deutschem Roten Kreuz und Malteser Hilfsdienst zum Unfallort aus.
Die Feuerwehr befreite eingeklemmte Insassen, während Sanitätsteams eine Behandlungszone einrichteten. Es wurden Einsatzabschnitte eingerichtet, Funkverbindungen aktiviert und Patientenkarten zur Dokumentation der Verletzten genutzt. Der Einsatzleiter rief den Massenanfall von Verletzten (MANV) aus, wodurch zusätzliche Unterstützung angefordert wurde.
Nach Abschluss des Szenarios trafen sich alle Beteiligten an der Feuerwehrwache in Reichswalde. Dort wurden die Maßnahmen ausgewertet, Beobachtungen ausgetauscht und Verbesserungen für künftige Einsätze diskutiert.
Im Mittelpunkt der Übung stand die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Behörden sowie die effiziente Bewältigung großflächiger Schadenslagen. Die Organisatoren betonten, wie wichtig solche Übungen sind, um Teams auf reale Notfälle vorzubereiten. Die Veranstaltung bot praxisnahe Schulungen für das Management mehrerer Verletzter unter Zeitdruck.






