Großrazzia in Mönchengladbach: Zoll deckt Lohnbetrug und illegale Beschäftigung auf
Sebastian SchulteGroßrazzia in Mönchengladbach: Zoll deckt Lohnbetrug und illegale Beschäftigung auf
Hauptzollamt Krefeld beteiligt sich an Großrazzia gegen Menschenhandel und illegale Beschäftigung
In einer großangelegten Aktion gegen Menschenhandel und illegale Beschäftigung hat das Hauptzollamt Krefeld kürzlich eine umfangreiche Kontrollwelle durchgeführt. In der 39. Kalenderwoche überprüften Beamte systematisch die Marktallee in Mönchengladbach – mit besonderem Fokus auf Betriebe der Gastronomiebranche. Dabei wurden mehrere Verdachtsfälle auf Lohnbetrug sowie Meldeverstöße aufgedeckt.
An der Operation waren insgesamt 73 Kontrollkräfte beteiligt, die 31 Betriebe inspizierten und Daten von 128 Personen erfassten. Im Mittelpunkt stand die Einhaltung fairer Löhne und gesetzlicher Arbeitsbedingungen.
Die Überprüfungen förderten vier konkrete Verdachtsfälle von Lohnvorenthaltung und Veruntreuung in gastronomischen Betrieben zutage. Insgesamt wurden acht solche Fälle registriert, hinzu kamen zahlreiche Verstöße gegen die unverzügliche Meldepflicht.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) betonte ihr Engagement für legale Arbeitsbedingungen, faire Bezahlung und den umfassenden Schutz von Beschäftigten. Die Behörden werden die Ergebnisse nun detailliert auswerten. Verdachtsfälle oder weitere Ermittlungen werden entsprechend der Zuständigkeiten an die jeweiligen Fachabteilungen übergeben.
Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, Arbeitsgesetze durchzusetzen und Arbeitnehmer zu schützen. Das Hauptzollamt Krefeld wird weiterhin konsequent gegen Lohnbetrug und illegale Beschäftigung vorgehen. Weitere Maßnahmen hängen von den Ergebnissen der aktuellen Auswertungen ab.






