28 June 2026, 00:16

Flughafen Köln/Bonn setzt auf massive Solaranlagen für mehr Ökostrom und Klimaneutralität

Flughafen Köln/Bonn investiert in PV-Anlagen

Flughafen Köln/Bonn setzt auf massive Solaranlagen für mehr Ökostrom und Klimaneutralität

Flughafen Köln/Bonn baut Ökostrom-Kapazitäten mit neuen Solaranlagen aus

Der Flughafen Köln/Bonn erweitert seine Kapazitäten für erneuerbare Energien mit neuen Solarprojekten. Die Maßnahme ist Teil seines Plans, bis 2045 klimaneutral zu werden. Die Investitionen sollen die saubere Energieerzeugung in Fracht- und Verwaltungsbereichen steigern.

Photovoltaikanlagen werden auf vier Frachtlagern und Verwaltungsgebäuden installiert. Die größte Anlage mit einer Leistung von 1.500 Kilowatt Peak (kWp) entsteht auf dem Dach eines neuen UPS-Logistikzentrums. Weitere Module folgen auf dem Dach des FedEx-Lagers (700 kWp) sowie auf zwei Bürogebäuden von Eurowings (je 400 kWp).

Zusammen erreichen die Anlagen eine Spitzenleistung von rund 2,6 Megawatt Peak (MWp) und sollen jährlich etwa 2.300 Megawattstunden (MWh) Strom erzeugen. Für die Solarprojekte stellt der Flughafen 2,5 Millionen Euro bereit.

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Neben der Photovoltaik modernisiert der Flughafen seine Energiesysteme in weiteren Bereichen. Im vergangenen Jahr wurde das Blockheizkraftwerk aufgerüstet. Geplant sind zudem eine neue Umspannstation und eine Biomasseanlage für Holzschnitzel. Emissionsfreie Wärme und Kälte sollen künftig auch durch Eisspeichertechnik bereitgestellt werden, kombiniert mit PV-Anlagen und Wärmepumpen.

Die neuen Solaranlagen stärken die Ökostrom-Produktion des Flughafens. Gemeinsam mit anderen Modernisierungen unterstützen sie das Ziel der Klimaneutralität bis 2045. Die Projekte markieren einen wichtigen Schritt zur Verringerung des CO₂-Fußabdrucks des Flughafens.

Quelle