11 April 2026, 12:17

FKS startet Razzia-Welle in Hotels und Gastronomie – Mindestlohn und Arbeitszeiten im Visier

Schwarzes und weißes Foto einer Fabrik mit Arbeitern, die Maschinen bedienen, umgeben von Metallstangen und -pfählen, beschriftet mit "Neue Eisengießerei, die erste Fabrik in Deutschland" unten.

FKS startet Razzia-Welle in Hotels und Gastronomie – Mindestlohn und Arbeitszeiten im Visier

Die Finanzkontrolle illegaler Arbeit (FKS) hat eine Reihe unangekündigter Kontrollen in der deutschen Hotel- und Gastronomiebranche gestartet. Im Fokus stehen die Einhaltung des Mindestlohngesetzes, die Arbeitszeiterfassung sowie die legale Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte. Die Ergebnisse sollen voraussichtlich zu Beginn kommender Woche in einer offiziellen Stellungnahme veröffentlicht werden.

Die FKS, die über 2.600 Mitarbeiter beschäftigt, zielt mit den Prüfungen auf einen der größten und personalintensivsten Wirtschaftsbereiche Deutschlands ab. Die Kontrolleure überprüfen Unternehmensunterlagen, darunter Lohnabrechnungen und Finanzdokumente, um sicherzustellen, dass der aktuelle Mindestlohn von 12,82 Euro pro Stunde – gültig seit dem 1. Januar 2025 – eingehalten wird.

Während der Vor-Ort-Besuche führen die Beamten auch Gespräche mit Beschäftigten und prüfen, ob Arbeitgeber ihren Sozialversicherungspflichten nachkommen. Zudem wird kontrolliert, ob Personalausweise und andere Identitätsdokumente korrekt behandelt werden und ob es zu unrecht bezogene Sozialleistungen gibt.

Die Aktion ist Teil umfassender Maßnahmen zur Bekämpfung illegaler Beschäftigungspraktiken. Durch die Überprüfung von Arbeitszeitnachweisen und Lohnzahlungen will die FKS Verstöße in der Branche aufdecken.

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Ein ausführlicher Bericht zu den Feststellungen wird zu Beginn der nächsten Woche erwartet. Die Kontrollen umfassen verschiedene Aspekte des Arbeitsrechts – von der Lohncompliance bis zur Dokumentenprüfung. Bisher hat die FKS nicht bekannt gegeben, wie viele Betriebe bereits überprüft wurden oder wie lange die Kontrollaktion noch andauern wird.

Quelle