Fiege und Voltfang revolutionieren Logistik mit Batteriespeichern für die Energiewende
Paul MaierFiege und Voltfang revolutionieren Logistik mit Batteriespeichern für die Energiewende
Logistikunternehmen Fiege kooperiert mit Batteriespezialist Voltfang für Energiewende
Das Logistikunternehmen Fiege hat sich mit dem Batterietechnik-Start-up Voltfang zusammengeschlossen, um seine Energieinfrastruktur zu modernisieren. Im Rahmen der Partnerschaft werden an mehreren Fiege-Standorten leistungsstarke Speichersysteme installiert. Diese sollen die Effizienz steigern, Kosten senken und die Ladung von Elektrofahrzeugen unterstützen.
Voltfang, ein 2020 an der RWTH Aachen gegründete Jungunternehmen, übernimmt die Planung, Installation und Wartung der Batterieanlagen. Die Gesamtkapazität der Systeme wird 15,6 Megawattstunden betragen, bei einer Leistung von 7,3 Megawatt. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die Nutzung von Solarstrom aus den bestehenden Photovoltaikanlagen von Fiege zu optimieren.
Neben der Energiespeicherung helfen die Systeme, Lastspitzen zu reduzieren und das Laden von Elektrofahrzeugen auch an Standorten mit begrenzter Netzkapazität zu ermöglichen. Beide Unternehmen verweisen auf den wachsenden Druck in der Logistikbranche, der durch die Elektrifizierung der Flotten und den Ausbau der Ladeinfrastruktur entsteht. Jens Fiege, Co-CEO von Fiege, bezeichnete Voltfangs Lösung als technologisch ausgereift und leicht skalierbar.
Die Zusammenarbeit geht über die reine Hardware-Lieferung hinaus: Fiege stellt finanzielle Mittel und betriebliches Know-how bereit, um das Projekt zu unterstützen. Gemeinsam sehen sie in Batteriespeichern einen Schlüssel, um dezentrale Energieerzeugung mit E-Mobilität in der Logistik zu verknüpfen. Zudem tragen die Systeme zur Stabilisierung lokaler Stromnetze und zu einer effizienteren Steuerung der Energieausgaben bei.
Die neue Speicherinfrastruktur wird die Logistikstandorte von Fiege mit einer kombinierten Kapazität von 15,6 Megawattstunden versorgen. Sie ist darauf ausgelegt, Betriebskosten zu senken, Elektroflotten zu unterstützen und Netzengpässe zu entschärfen. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt zur Verknüpfung erneuerbarer Energien mit den Anforderungen des gewerblichen Verkehrs.






