Feuerwehr marschiert beim Cologne Pride für LSBTIQ-Rechte und Vielfalt
Nico PetersFeuerwehr marschiert beim Cologne Pride für LSBTIQ-Rechte und Vielfalt
Feuerwehrleute aus Köln und St. Augustin nehmen am diesjährigen Cologne Pride teil
Am Sonntag, dem 6. Juli, werden Feuerwehrkräfte aus Köln und St. Augustin am Cologne Pride teilnehmen. Das Netzwerk "Diversity" des Verbands der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen (VdF NRW) ist bereits zum sechsten Mal dabei – diesmal unter der Notrufnummer 112. Ihre Präsenz unterstreicht die Unterstützung für LSBTIQ-Rechte innerhalb der Feuerwehrgemeinschaft.
Die Demonstration beginnt gegen 11:30 Uhr am Deutzer Rheinpark und zieht in Richtung Kölner Dom. Haupt- und ehrenamtliche Feuerwehrleute sowie Mitglieder der Jugendfeuerwehren aus ganz NRW werden mitwirken. Ihre Einsatzfahrzeuge werden entlang der Parade zu sehen sein, während sie mit Regenbogenfarben für Vielfalt werben.
Das "Diversity"-Netzwerkwurde2018gegründet, umLSBTIQ-Feuerwehrangehörigeneinen Raum für Austausch, Erfahrungsteilung und berufliche Vernetzung zu bieten. In diesem Jahr laufen sie unter dem Motto "Für LGBTQ-Rechte – Viele. Gemeinsam. Stark!"Dr. Jan Heinisch, Vorsitzender des VdF NRW, betonte, dass die Teilnahme ein klares Zeichen fürDiversität, Toleranz und Solidarität* setze.
Der Cologne Pride zählt zu den größten LSBTIQ-Veranstaltungen Europas und zieht jährlich Tausende Besucher:innen an. Das Engagement der Feuerwehren zeigt ihr kontinuierliches Bekenntnis zu Inklusion in den Rettungsdiensten.
Die Teilnahme unter der Startnummer 112 symbolisiert die Unterstützung für sichtbare LSBTIQ-Repräsentation im öffentlichen Dienst. Beim Umzug werden Einsatzkräfte Seite an Seite mit Gemeinschaftsgruppen marschieren – ein Zeichen der Einheit im Kampf für gleiche Rechte. Die Veranstaltung gilt als einer der Höhepunkt der Pride-Feierlichkeiten in der Region in diesem Jahr.






