05 April 2026, 06:16

EU-weite Razzia im Kreis Soest: Polizei geht gegen Ablenkung am Steuer vor

Gruppe von Polizeibeamten vor einem großen Gebäude mit architektonischen Details, Fahrzeugen auf der Straße, einer Person mit einer Kamera auf der linken Seite und Hintergrundelementen wie Bäumen, Verkehrsampeln, Flaggen und einem klaren blauen Himmel.

EU-weite Razzia im Kreis Soest: Polizei geht gegen Ablenkung am Steuer vor

Polizei im Kreis Soest beteiligt sich im Oktober an EU-weiter Razzia gegen Ablenkung am Steuer

Im kommenden Monat nimmt die Polizei im Kreis Soest an einer europaweiten Großkontrolle gegen Ablenkung im Straßenverkehr teil. Die Aktion, die vom 6. bis 12. Oktober läuft, zielt darauf ab, Unfälle zu verringern, die durch die Nutzung von Handys oder andere Unaufmerksamkeit verursacht werden. Die Beamten arbeiten dabei im Rahmen der Initiative mit Kollegen aus 27 EU-Ländern zusammen.

Die Kontrollen werden von ROADPOL koordiniert, einem Netzwerk von Verkehrspolizeibehörden der EU-Mitgliedstaaten mit Sitz in London. Die Organisation plant Kampagnen wie die anstehende Woche unter dem Motto "Konzentration auf die Straße". Ähnliche Aktionen, etwa die "Speed Week", haben in der Vergangenheit auch Nicht-EU-Länder wie Tschechien und Kroatien einbezogen.

Eine kürzliche Kontrolle in Lippstadt zeigte das Ausmaß des Problems: An nur einem Tag registrierte die Polizei 37 Verstöße – darunter Rasen, Rotlichtvergehen und unsachgemäß gesicherte Ladung. Besonders häufig wurden Autofahrer mit dem Handy am Steuer erwischt.

Ablenkung gehört nach wie vor zu den größten Risikofaktoren auf Europas Straßen. Schon ein kurzer Blick auf das Smartphone kann schwere Zusammenstöße zur Folge haben. Die Behörden hoffen, dass strengere Kontrollen die Fahrer zu mehr Aufmerksamkeit ermutigen und die Zahl vermeidbarer Unfälle senken.

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Während der einwöchigen Kampagne wird die Soester Polizei gezielte Überprüfungen durchführen. Verstöße wie Handybenutzung, überhöhte Geschwindigkeit oder mangelnde Ladungssicherung werden konsequent geahndet. Ziel ist es, die Straßen sicherer zu machen, indem die häufigsten Unfallursachen bekämpft werden.

Quelle