31 May 2026, 20:16

Essen gestaltet zwei Plätze klimafest – Bürgerbeteiligung entscheidet mit

Klimaresistentes Revitalisierung öffentlicher Räume in der Stadt Essen - Aktueller Stand

Essen gestaltet zwei Plätze klimafest – Bürgerbeteiligung entscheidet mit

Essen treibt ein großes Klimaanpassungsprojekt im Rahmen des Bundesprogramms „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ voran. Die Initiative „Raum fürs Klima“ soll zentrale öffentliche Plätze so umgestalten, dass sie Hitze, Regen und anderen Umweltbelastungen besser standhalten. Nach monatelanger Planung hat die Stadt nun – basierend auf Rückmeldungen von Anwohnern und Verantwortlichen – den Fokus auf zwei Standorte verengt.

Ursprünglich waren drei Flächen für das Projekt vorgesehen: der Marktplatz in Überruhr-Hinsel, der Borbecker Marktplatz sowie der Giebelplatz auf der Margarethenhöhe. Der Borbecker Platz wurde jedoch später aus den Plänen gestrichen. Ausschlaggebend waren Bedenken wegen des Verlusts von Parkflächen, obwohl er zunächst in der Machbarkeitsstudie berücksichtigt worden war.

Eine detaillierte Untersuchung zeigte konkrete Maßnahmen auf, um die verbleibenden Plätze klimaresilienter zu gestalten. Die Ergebnisse werden nun in Abstimmung mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) weiter ausgearbeitet.

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Für den Marktplatz in Überruhr-Hinsel und den Giebelplatz hat sich die Stadt für „Variante 2“ entschieden – einen mutigeren Ansatz mit umfassenderen Umgestaltungen. Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, ihre Ideen für diese Flächen einzubringen, bevor die endgültigen Pläne erstellt werden. Die Rückmeldungen aus lokalen Gremien, öffentlichen Veranstaltungen und der Förderstelle fließen in die nächste Phase ein.

Der Stadtrat hatte Essens Teilnahme am Bundesprogramm bereits im Februar 2023 beschlossen. Seither arbeitet das Projektteam daran, Klimaziele mit den Bedürfnissen der Bevölkerung und praktischen Rahmenbedingungen in Einklang zu bringen.

Als nächste Schritte stehen die Finalisierung der Entwürfe für den Marktplatz in Überruhr-Hinsel und den Giebelplatz an – basierend auf Bürgerbeteiligung und Fachempfehlungen. Ziel ist es, kühlere, grünere und anpassungsfähigere städtische Räume zu schaffen. Die Bundesförderung unterstützt Essen dabei, seine Infrastruktur auf die künftigen Anforderungen des Klimawandels vorzubereiten.

Quelle