Erkelenz setzt auf Edge-Computing für digitale Krankenhaus-Zukunft
Krankenhaus Erkelenz setzt auf neues Edge-Computing-System für wachsende IT-Anforderungen
Das Hermann-Josef-Krankenhaus Erkelenz, ein akademisches Lehrkrankenhaus der RWTH Aachen, hat ein modernes Edge-Computing-System installiert, um seine steigenden IT-Bedürfnisse zu bewältigen. Angesichts großer Datenmengen und fortschreitender Digitalisierung suchte die Einrichtung nach einer leistungsstarken und zukunftssicheren Lösung.
Das Krankenhaus mit 409 Betten betreibt rund 600 Arbeitsplatzrechner und 100 lokale Server, die kritische Daten verwalten – darunter PACS-Systeme, Laborergebnisse und Patientendaten. Um diese Anforderungen zu erfüllen, entschied man sich für das IS-1 Edge Row Type 4 von Schäfer IT-Systems, ein System mit vier Serverschränken und zwei integrierten SideCoolern.
Das kompakte Design passt in einen einzigen Raum und bietet flexible Aufstellungsmöglichkeiten. Mit einer Leistung von 30 kW verfügt es über getrennte Kalt- und Warmgänge sowie 139 und 155 nutzbare Höheneinheiten (RU) plus 32 vertikale Einheiten in den Trennwänden. Das System umfasst zudem Brandschutz, eine USV, Stromanschlüsse, kompakte 19-Zoll-Stromverteilung, Kühlung und Rack-Überwachung.
Der IT-Dienstleister Netgo organisierte eine Vor-Ort-Besichtigung und hob die Vorteile der Schäfer-Lösung hervor. Das neue Mikro-Rechenzentrum spiegelt alle Daten, gewährleistet redundante Backups und eine durchgehende Systemverfügbarkeit. Dank seiner skalierbaren Architektur ist das Krankenhaus gerüstet für künftige Entwicklungen wie digitale Patientenakten und digitale Pflegedokumentation.
Die neue Infrastruktur erfüllt nicht nur die aktuellen IT-Anforderungen des Krankenhauses, sondern unterstützt auch dessen Wachstum. Sie sichert Datenredundanz und hohe Verfügbarkeit bei gleichzeitig platzsparendem und anpassungsfähigem Design.






