01 May 2026, 12:19

Duisburgs Olympia-Träume 2032 gewinnen mit Wüst-Besuch an Dynamik

Eine Gruppe von Menschen, die in einem Rennen auf einem Gewässer rudern, mit einem hügeligen Hintergrund voller Bäume und einem Boot am unteren Bildrand.

Duisburgs Olympia-Träume 2032 gewinnen mit Wüst-Besuch an Dynamik

Duisburgs Bewerbung für die Olympischen Spiele 2032 erhält Auftrieb durch prominenten Besuch

Die Bemühungen Duisburgs um die Austragung der Olympischen Spiele 2032 haben diese Woche an Fahrt aufgenommen. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst besuchte am Dienstag das Bundesleistungszentrum für Kanusport. Die Chancen der Stadt hängen maßgeblich von einer starken öffentlichen Unterstützung ab – eine entscheidende Hürde steht im April bevor.

Wüst verbrachte den Tag im Austausch mit Athlet:innen, darunter Kanut:innen, Mitglieder des deutschen Spitzen-Achters im Rudern sowie aufstrebende Talente. Bei seinem Besuch gab er sogar den Startschuss für ein lockeres Rennen zwischen Profi- und Nachwuchsteams.

Die Olympischen Pläne Duisburgs gehen jedoch über Kanu und Rudern hinaus: Sollte die Bewerbung erfolgreich sein, wird der Wettkampf im Sportklettern in der Schauinsland-Reisen-Arena stattfinden. Die Stadt ist bereits ein etablierter Standort für den Kanusport und bildet damit einen zentralen Baustein der olympischen Ambitionen der Rhein-Ruhr-Region.

An der Veranstaltung nahm auch Sebastian Schulte teil, ehemaliger Olympiaruderer und heutiger Vorstandsvorsitzender der Deutz AG. Schulte, der 2006 mit dem Deutschland-Achter Weltmeister wurde und als Student das Boat Race zwischen Oxford und Cambridge gewann, sprach sich deutlich für die Bewerbung aus. Seine Anwesenheit unterstrich die breite Unterstützung für die olympische Kampagne der Region.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Damit die Bewerbung in die nächste Runde kommt, muss bis zum 19. April eine Wahlbeteiligung von mindestens zehn Prozent erreicht werden. Zudem muss eine Mehrheit der Abstimmenden dem Vorhaben zustimmen.

Der Besuch rückte Duisburgs zentrale Rolle innerhalb der Rhein-Ruhr-Bewerbung in den Fokus. Mit geplanten Wettkampfstätten für Kanu, Rudern und Klettern ist die bestehende Infrastruktur ein großer Pluspunkt. Der nächste entscheidende Schritt steht im April an, wenn die öffentliche Unterstützung darüber entscheidet, ob die Bewerbung vorankommt.

Quelle