11 June 2026, 12:14

DHL setzt auf nachhaltige Kraftstoffe und spart Tausende Tonnen CO₂ ein

DHL Supply Chain etabliert HVO-Betankung über UK

DHL setzt auf nachhaltige Kraftstoffe und spart Tausende Tonnen CO₂ ein

DHL erweitert den Einsatz nachhaltiger Kraftstoffe, um die CO₂-Emissionen in seinen britischen Betriebsstätten zu senken. Der Logistikriese wird bis April 2024 seine gesamte Kernflotte, die Jaguar Land Rover (JLR) bedient, auf alternative Kraftstoffe umstellen. Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenden Investition in umweltfreundlichere Technologien, um die ökologischen Auswirkungen des Unternehmens zu verringern.

Bereits jetzt setzt DHL acht Bio-LNG-Lkw für den Transport von Aston Martin ein und spart dadurch jährlich rund 800 Tonnen CO₂-Äquivalente ein. Für 2024 plant das Unternehmen, sein Tankstellennetz auszubauen und den Einsatz von HVO-Kraftstoff (hydriertes Pflanzenöl) auf über 24 Millionen Liter zu erhöhen. Dadurch sollen schätzungsweise 15.000 Tonnen CO₂-Äquivalente eingespart werden.

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HVO-Kraftstoff lässt sich in bestehenden Motoren ohne Leistungsverlust nutzen und macht teure Flottenerneuerungen überflüssig. Im Vergleich zu Diesel ermöglicht er eine CO₂-Reduktion von 80 bis 90 Prozent. Auch JLR stellt seine eigene britische Flotte auf alternative Kraftstoffe um und senkt die Emissionen um 84 Prozent – das entspricht einer jährlichen Einsparung von über 8.000 Tonnen CO₂-Äquivalenten.

In den kommenden drei Jahren wird DHL rund 200 Millionen Euro in alternative Technologien investieren, um fast 300.000 Tonnen CO₂-Emissionen zu vermeiden. Levent Yuksel, bei JLR Direktor für Frachtoperationen, wird diese Initiativen auf der Automotive Logistics and Supply Chain Europe-Konferenz in Bonn vom 19. bis 21. März vorstellen.

Die Umstellung auf HVO-Kraftstoff ermöglicht es DHL, betriebliche Abläufe und die Kraftstoffleistung zu bewerten. Sowohl JLR als auch DHL reduzieren ihre Emissionen durch alternative Kraftstoffe, ohne in neue Fahrzeuge investieren zu müssen. Die Maßnahmen sollen in den nächsten Jahren zu erheblichen CO₂-Einsparungen führen.

Quelle