29 March 2026, 14:18

Deutschlands Militärhaushalt explodiert: 88,5 Milliarden US-Dollar für 2025

Blauer Hintergrund mit Text und Logo, das eine Balkendiagramm zeigt, das die stärkste wirtschaftliche Wachstum der USA unter den führenden Wirtschaften im Jahr 2023 darstellt, mit Balken für verschiedene Länder.

Deutschlands Militärhaushalt explodiert: 88,5 Milliarden US-Dollar für 2025

Deutschlands Militärhaushalt steigt stark an – auf 88,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025

Der deutsche Verteidigungsetat klettert rasant: Für 2025 sind Ausgaben in Höhe von 88,5 Milliarden US-Dollar vorgesehen – ein Anstieg um 28 Prozent gegenüber 2023. Die Erhöhung ist Teil einer umfassenden Aufrüstungsstrategie, die bis 2030 ein Volumen von 180 Milliarden US-Dollar erreichen soll. Parallel dazu verzeichnet der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall ein kräftiges Wachstum, getrieben von der gestiegenen Nachfrage in Europa und darüber hinaus.

Auch die USA treiben ihre Militärinvestitionen voran: Für 2026 ist ein Haushalt von knapp einer Billion US-Dollar geplant, mit Vorschlägen für eine Steigerung auf 1,5 Billionen US-Dollar bis 2027. Diese Entwicklungen fallen zusammen mit neuen Verträgen europäischer Staaten mit Rheinmetall, die dem Unternehmen steigende Umsätze und einen wachsenden Auftragsbestand bescheren.

Deutschlands Rüstungsausgaben auf Rekordkurs In den vergangenen Jahren hat Deutschland seine Verteidigungsausgaben deutlich erhöht. 2025 beträgt der Etat 88,5 Milliarden US-Dollar – nach 69 Milliarden im Jahr 2023. Die Bundesregierung peilt für 2026 ein Volumen von 129 Milliarden US-Dollar an, was einem Plus von 45 Prozent gegenüber 2025 entspricht. Bis 2030 soll sich der Etat auf 180 Milliarden US-Dollar verdoppeln.

Rheinmetall profitiert von der Aufrüstung Der Düsseldorfer Konzern, einer der größten Rüstungshersteller Europas, wächst mit den steigenden Militäretats. Im dritten Quartal 2025 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13 Prozent. Die operative Marge verbesserte sich um 0,7 Punkte auf 12,9 Prozent. Der bereinigte Gewinn je Aktie legte in den ersten neun Monaten 2025 um fast 42 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu.

Auch der Auftragsbestand des Unternehmens wuchs kräftig: Im dritten Quartal 2025 stieg er um 23 Prozent auf 63,8 Milliarden Euro. Neue Verträge in Europa treiben diese Entwicklung voran. So unterzeichnete Spanien im März 2026 eine Absichtserklärung mit Rheinmetall zur Zusammenarbeit bei Militärfahrzeugen für europäische und lateinamerikanische Streitkräfte. Das Abkommen sieht die Gründung eines Joint Ventures vor, das sich an Ausschreibungen der spanischen Armee beteiligen soll – darunter bis zu 3.000 Lkw und Hunderte gepanzerte Taktikfahrzeuge.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Europäische Partnerschaften stärken Rheinmetalls Position Italien kooperiert ebenfalls mit Rheinmetall: Gemeinsam mit dem Rüstungskonzern Leonardo wurde ein Paritäts-Joint-Venture für die Entwicklung modernster Kampfpanzer und Lynx-Schützenpanzer gegründet. Das Projekt konzentriert sich zwar zunächst auf die italienische Armee, sieht aber auch Exportmöglichkeiten vor. Ungarn wiederum hat im Rahmen seiner Militärmodernisierung KF41-Lynx-Fahrzeuge beschafft, während Rumänien Rheinmetall als Hauptauftragnehmer für acht von 21 Projekten im Rahmen seines SAFE-Modernisierungsprogramms ausgewählt hat – was mehr als die Hälfte der verfügbaren Mittel bindet.

USA setzen auf Rekordmilitäretat Die USA bleiben unangefochten an der Spitze der globalen Rüstungsausgaben: Für 2026 ist ein Budget von fast einer Billion US-Dollar vorgesehen, und Ex-Präsident Trump schlägt für 2027 eine weitere Erhöhung auf 1,5 Billionen US-Dollar vor. Auch der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin verzeichnet ein stetiges Wachstum mit einer jährlichen Steigerungsrate von 16,2 Prozent über die letzten fünf Jahre.

Rheinmetall als Gewinner der europäischen Aufrüstung Die expandierenden Aufträge und steigenden Gewinne von Rheinmetall spiegeln den breiten Trend in Europa wider, die Streitkräfte auszubauen. Das Unternehmen dürfte weiter profitieren, während Deutschland und andere Länder ihre Militärinvestitionen in den kommenden Jahren hochfahren.

Bis 2026 wird der deutsche Verteidigungsetat auf 129 Milliarden US-Dollar steigen, mit dem langfristigen Ziel von 180 Milliarden US-Dollar bis 2030. Rheinmetalls wachsende Umsätze, der volle Auftragsbestand und neue Partnerschaften in Europa unterstreichen die zentrale Rolle des Konzerns in dieser Expansion. In den USA sollen die Militärausgaben noch stärker steigen – mit Haushalten von fast einer Billion US-Dollar 2026 und möglichen 1,5 Billionen US-Dollar im Folgejahr. Diese Entwicklungen deuten auf eine anhaltende Wachstumsphase für Rüstungskonzerne auf beiden Seiten des Atlantiks hin.

Quelle