24 June 2026, 12:12

Deutsche Autoindustrie kämpft mit Rekordrückgang und fehlenden Lösungen aus der Politik

MIT: Autoindustrie braucht keine Lippenbekenntnis-Events - sie braucht Planungssicherheit!

Deutsche Autoindustrie kämpft mit Rekordrückgang und fehlenden Lösungen aus der Politik

Deutschlands Autoindustrie erlebte 2022 einen drastischen Einbruch und produzierte nur noch 3,4 Millionen Fahrzeuge – ein Rückgang um 26 Prozent im Vergleich zu 2019. Auslöser waren vor allem Engpässe bei Schlüsselrohstoffen und stark gestiegene Energiekosten, die die Hersteller hart trafen.

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Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT), ein einflussreicher Wirtschaftsverband mit 25.000 Mitgliedern, übt scharfe Kritik an der Krisenbewältigung der Regierung. Besonders die Solinger Gliederung der MIT positionierte sich gegen die „Strategieplattform für die Transformation der Automobil- und Mobilitätsbranche“. Gerlinde Steingrüber, MIT-Vorsitzende, nahm zwar am Autogipfel im Kanzleramt teil, verließ die Veranstaltung jedoch enttäuscht.

Sie hatte sich praktikable Lösungen für die akuten Probleme der Branche erhofft. Stattdessen stand im Mittelpunkt der Gespräche vor allem der Klimaschutz und die Nachhaltigkeit. Steingrüber plädierte für einen ganzheitlicheren Ansatz, der vielfältige Mobilitätskonzepte und wirtschaftliche Stabilität mit einbezieht. Betont wurde, dass der Sektor klare Planungsgrundlagen und verlässliche Rahmenbedingungen brauche, um sich zu erholen.

Die MIT setzt sich weiterhin für eine Politik ein, die auf der sozialen Marktwirtschaft und wirtschaftlichem Pragmatismus basiert. Der anhaltende Niedergang der Branche zeigt, dass die jüngsten Regierungsgespräche keine unmittelbaren Lösungen gebracht haben. Die Hersteller warten nun auf konkrete Maßnahmen, um Vertrauen und Produktion wieder zu stärken.

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