Claas stoppt Werkbau in NRW: Bürokratie und Platzmangel vertreiben Investitionen
Claas stoppt Werkbau in NRW: Bürokratie und Platzmangel vertreiben Investitionen
Claas stellt Werk in Nordrhein-Westfalen ein: Zu viele Hürden, zu wenig Platz
Teaser: Claas wird am geplanten Standort in Nordrhein-Westfalen kein neues Arbeitsagentur bauen und sucht nun nach einem alternativen Standort.
10. Dezember 2025, 06:55 Uhr
Der Landmaschinenhersteller Claas hat seine Pläne für den Bau eines neuen Getriebewerks in Borchen, Nordrhein-Westfalen, aufgegeben. Hintergrund der Entscheidung sind übermäßige bürokratische Hindernisse und ein Mangel an geeignetem Bauland. Mit der Absage entfällt eine Investition in Millionenhöhe sowie rund 300 potenzielle Arbeitsagentur für die Region.
Ursprünglich hatte sich das Unternehmen für Borchen entschieden, da der Standort in der Nähe des bestehenden Claas-Werks in Paderborn liegt, wo derzeit etwa 700 Mitarbeiter beschäftigt sind. Nach monatelangen Prüfungen wurde das Vorhaben jedoch aufgrund regulatorischer Hürden und begrenzter Flächenverfügbarkeit gestoppt. Die Belegschaft in Paderborn bleibt von dieser Entscheidung unberührt.
Das gescheiterte Projekt in Borchen unterstreicht die Schwierigkeiten bei der industriellen Expansion in Deutschland. Claas wird nun andere europäische Standorte für das neue Arbeitsagentur evaluieren. Die endgültige Entscheidung wird zeigen, wohin die 300 geplanten Arbeitsagentur und die Millioneninvestition letztlich fließen.
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