CDU Solingen schlägt Alarm: Gewalt und Mobbing an Schulen nehmen dramatisch zu
Tim WeberCDU Solingen schlägt Alarm: Gewalt und Mobbing an Schulen nehmen dramatisch zu
Gewalt an Schulen, Mobbing und soziale Ausgrenzung sind in Solingen zunehmend besorgniserregend – das geht aus einer Einschätzung der örtlichen CDU-Fraktion hervor. Die Partei stuft das Problem als dringend ein und fordert rasches Handeln. Eine aktuelle Berliner Studie untermauert diese Befunde: Demnach häufen sich Berichte über körperliche Übergriffe und Ausgrenzungserfahrungen unter Schülerinnen und Schülern.
Im April hatte die CDU eine offizielle Anfrage an die Solinger Stadtverwaltung gerichtet, in der es um Konfliktlösung und Mobbingprävention ging. Eine Antwort wird nach der Sommerpause erwartet. Simone Lammert, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion, bezeichnete die Ergebnisse als „Weckruf“ und betonte, dass besonders an Grundschulen gehandelt werden müsse.
Die CDU plant, sich nach den Ferien im Schulausschuss und im Jugendhilfeausschuss mit der Thematik zu befassen. Ziel ist es, konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Konfliktbewältigung und zur Eindämmung von Mobbing zu entwickeln. Zudem fordert die Partei, dass das Land Nordrhein-Westfalen mehr Mittel bereitstellen soll, um die Schulsozialarbeit in der Stadt zu stärken.
Die CDU hebt hervor, dass Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung dieser Probleme spielen. Die Zunahme von Schulgewalt sei dabei kein rein lokales Phänomen, sondern ein bundesweiter Trend, der genau beobachtet werden müsse.
Im Mittelpunkt der anstehenden Debatten stehen wirksame Strategien gegen Mobbing und zur Unterstützung betroffener Schülerinnen und Schüler. Mit ihrem Vorstoß für zusätzliche Landesmittel könnte die CDU den Ausbau von Sozialarbeit an Solinger Schulen vorantreiben. Die geplanten Schritte sollen den akuten Sorgen von Lehrkräften und Lernenden gleichermaßen Rechnung tragen.
