CDU Solingen fordert dringende Prüfung der digitalen Schulausstattung und klare Digitalstrategie
Paul MaierCDU Solingen fordert dringende Prüfung der digitalen Schulausstattung und klare Digitalstrategie
Die Solinger CDU fordert eine umfassende Überprüfung der digitalen Infrastruktur an den Schulen der Stadt. Die Partei verlangt Klarheit über den aktuellen Zustand der elektrischen Systeme, die Verfügbarkeit von Geräten sowie über gemeldete Störungen, die den digitalen Unterricht beeinträchtigen.
Die Christdemokraten erwarten von der Stadtverwaltung detaillierte Daten – darunter die Anzahl der von der Kommune bereitgestellten digitalen Endgeräte an jeder Schule. Zudem möchten sie wissen, ob Schulleitungen, Lehrkräfte oder Eltern auf Probleme hingewiesen haben, die den Digitalunterricht behindern.
Falls Defizite festgestellt werden, pocht die CDU auf eine transparente Aufschlüsselung der Kosten und des Zeitrahmens, die nötig sind, um alle Schulen auf einen modernen technischen Standard zu bringen. Die Partei betont, dass eine zuverlässige Stromversorgung die Grundlage für eine funktionierende digitale Bildung sei. Langfristig strebt sie an, alle Schulen mit verlässlicher, zeitgemäßer und altersgerechter Technik auszustatten.
Um dies zu erreichen, schlägt die CDU eine städtische Digitalstrategie vor. Diese soll Investitionen bedarfsgerecht auf die einzelnen Schulen verteilen und sicherstellen, dass der Unterricht in jeder Form reibungslos abläuft. Zudem fragt die Partei nach möglichen Fördermitteln, etwa aus dem nordrhein-westfälischen Plan für gute Infrastruktur, um die Aufrüstung zu finanzieren.
Mit ihrer Initiative will die CDU einen strukturierten Ansatz für die digitale Bildung in Solingen schaffen. Die Schulen sollen maßgeschneiderte Unterstützung nach pädagogischen Anforderungen erhalten. Ziel ist es, unabhängig vom Lernsetting einen gleichbleibend hohen Unterrichtsstandard zu gewährleisten.
