CDU-Gerüchte: Droht Friedrich Merz ein "Kanzler-Tausch" durch Wüst?
Berichte über angebliche Forderungen innerhalb der CDU nach einem Führungswechsel sind bekannt geworden. Mehrere Medien berichten von einem möglichen „Kanzler-Tausch“, bei dem Friedrich Merz betroffen sein könnte. Regierungssprecher Stefan Kornelius hat sich direkt zu diesen Vorwürfen geäußert.
Kornelius wies die Berichte als bloße Gerüchte und Spekulationen zurück. Er lehnte es ab, zu den konkreten Vorwürfen Stellung zu nehmen oder Gespräche zu bestätigen. Auch wollte der Sprecher nicht bestätigen, ob es Kontakte zwischen Kanzler Merz und Hendrik Wüst gegeben habe.
Kornelius betonte, Merz konzentriere sich weiterhin auf die Reformagenda der Regierung. Die Stimmung des Kanzlers bezeichnete er als sehr positiv und konstruktiv. Laut Kornelius stehe Merz in regelmäßigem Austausch mit der Parteiführung.
Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, wird in den Berichten als möglicher Nachfolger genannt. Kornelius erklärte, dass alle anderen Themen hinter den aktuellen Prioritäten der Regierung zurückstünden. Die Regierung bezeichnete die Berichte als unbegründete Spekulationen. Kornelius bestätigte erneut das Engagement des Kanzlers für die Reformagenda. Weitere Details zu internen Parteigesprächen wurden nicht bekannt gegeben.
