Borbet-Mitarbeiter kämpfen in Solingen um ihre Arbeitsplätze und Zukunft
Paul MaierBorbet-Mitarbeiter kämpfen in Solingen um ihre Arbeitsplätze und Zukunft
Seit über zehn Tagen protestieren die Beschäftigten des Borbet-Werks in der Weyerstraße in Solingen täglich um 13 Uhr gegen die geplante Schließung des Standorts und für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. Die Entscheidung zur Werksstilllegung hat bei den Mitarbeitern und ihren Familien große Besorgnis ausgelöst.
Die Demonstrationen erhalten Unterstützung von lokalen Politikern. Manfred Ackermann und Sabine Vischer-Kippenhahn, die beiden Vorsitzenden der Solinger SPD, besuchten die Proteste, um sich mit den Arbeitnehmern zu solidarisieren. Ackermann kritisierte in einer Ansprache die Schließung als rein gewinnorientierte Maßnahme und sprach den Beschäftigten seine Rückendeckung aus.
Sabine Vischer-Kippenhahn forderte das Unternehmen auf, die Entscheidung zurückzunehmen. Sie betonte, wie wichtig der Erhalt des Werks für den Wirtschaftsstandort Solingen sei. Auch Servet Köksal, Vorsitzender der Wuppertaler SPD, und die Landtagsabgeordnete Dilek Engin aus Wuppertal schlossen sich den Protestierenden in Solidarität an.
Die Schließung hätte gravierende Folgen für die berufliche und private Zukunft der Belegschaft. Die anhaltenden Proteste zeigen ihren ungebrochenen Willen, den Betrieb am Laufen zu halten. Lokale Verantwortungsträger setzen sich weiterhin für eine Lösung ein, die die Arbeitsplätze in der Region sichert.
