30 April 2026, 08:16

Bielefelder entgeht knapp einem perfiden Anlagebetrug mit Lockangebot

Kreuzworträtsel mit den Wörtern "Verlust" und "Risiko" auf einer Zeitungsseite voller Text und Zahlen.

Bielefelder entgeht knapp einem perfiden Anlagebetrug mit Lockangebot

Ein Bielefelder Bewohner entging nur knapp einem Anlagebetrug, nachdem er einen unerbetenen Anruf erhalten hatte. Der Anrufer gab sich als Vermögensverwalter aus und bot eine einjährige Festgeldanlage mit einer Rendite von 5,4 Prozent an – ein ungewöhnlich hoher Zinssatz, der Misstrauen weckte.

Das Angebot wirkte zunächst glaubwürdig auf den Bewohner, der dem angeblichen Finanzinstitut persönliche Daten preisgab. Bei näherer Prüfung stellte sich jedoch heraus, dass es sich um einen Betrugsversuch handelte. Betrüger locken Opfer häufig mit der Aussicht auf hohe Renditen, um sie zur Überweisung von Geldern zu bewegen, die anschließend in kriminelle Netzwerke fließen.

Die Bielefelder Polizei warnt Bürger vor unerwarteten Anlageangeboten und rät zur Vorsicht. Bevor Geld investiert wird, sollte die Seriosität des Anbieters überprüft werden. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) führt auf ihrer Website eine Liste unzuverlässiger Unternehmen, die als nützliche Informationsquelle für die notwendige Prüfung dient.

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Kriminelle gehen oft gezielt vor, um Vertrauen aufzubauen und Opfer zur Investition hoher Summen zu bewegen. In diesem Fall bestätigte der Anwalt des Bewohners, dass es sich um einen Betrugsversuch handelte – ein finanzieller Schaden konnte so verhindert werden.

Die Behörden appellieren weiterhin an die Wachsamkeit gegenüber unerbetenen Finanzangeboten. Die Bielefelder Polizeidirektion steht für Presseanfragen und Bürgerberatung zur Verfügung. Die Überprüfung von Anbietern über offizielle Kanäle bleibt der beste Schutz vor solchen Betrugsmaschen.

Quelle