30 April 2026, 10:18

23-Jähriger schmuggelt 34 Packungen Potenzmittel am Düsseldorfer Flughafen

Plakat mit Text über Preisunterschiede von Big Pharma, begleitet von Medikamentenflaschen und einer Spritze.

23-Jähriger schmuggelt 34 Packungen Potenzmittel am Düsseldorfer Flughafen

23-jähriger niederländischer Reisender am Düsseldorfer Flughafen mit undeklarierten Potenzmitteln gestoppt

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Am 13. Mai wurde ein 23-jähriger Niederländer am Flughafen Düsseldorf von Zollbeamten kontrolliert, nachdem in seinem Gepäck nicht deklarierte Medikamente entdeckt worden waren. Der Mann hatte 34 Packungen mit Potenzmitteln dabei, darunter auch sogenannten "Potenzhonig" – ein mit nicht zugelassenen Wirkstoffen versetztes Produkt. Gegen ihn wurden inzwischen strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

Der Reisende war mit einem Koffer am Düsseldorfer Flughafen eingetroffen, der verschiedene Marken von Potenzmitteln enthielt. Auf Nachfrage gab er an, die Medikamente seien für den Eigenbedarf sowie für Freunde in der Heimat bestimmt. Die Beamten stellten jedoch fest, dass die Menge den üblichen persönlichen Bedarf bei Weitem überstieg.

Unter den beschlagnahmten Waren befand sich eine große Menge "Potenzhonig", ein honigbasiertes Produkt, das mit nicht zugelassenen Potenzmitteln angereichert ist. Fabian Pflanz, Sprecher des Hauptzollamts Düsseldorf, wies auf die Gefahren solcher Präparate hin. Er warnte, dass unbekannte Zusammensetzungen und Dosierungen zu lebensbedrohlichen Überdosen oder schweren Nebenwirkungen führen könnten.

Der Fall ist Teil eines besorgniserregenden Trends. Zollbeamte am Flughafen verzeichnen eine deutliche Zunahme ähnlicher Beschlagnahmungen – mittlerweile kommt es wöchentlich zu mehreren Vorfällen. Die sichergestellten Medikamente werden nach Abschluss der Ermittlungen vernichtet.

Dem niederländischen Reisenden drohen nun strafrechtliche Konsequenzen wegen Verstößen gegen Einfuhrbestimmungen und Arzneimittelrecht. Die Zollbehörden beobachten weiterhin den steigenden Schmugel unregulierter Medikamente ins Land. Der Vorfall unterstreicht die Risiken, die mit dem Transport undeklarierter und potenziell gesundheitsgefährdender Substanzen verbunden sind.

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