Bärbel Bas fordert Digitalsteuer für KI-Unternehmen zur Finanzierung öffentlicher Dienstleistungen
Tim WeberBärbel Bas fordert Digitalsteuer für KI-Unternehmen zur Finanzierung öffentlicher Dienstleistungen
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas hat eine Digitalsteuer vorgeschlagen, um öffentliche Dienstleistungen zu finanzieren. Bei einem Empfang der Rheinischen Post in Düsseldorf äußerte sie ihre Positionen zu diesem Thema. Bas sprach dabei auch über den wachsenden Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) auf den Arbeitsmarkt.
Bei der Veranstaltung betonte Bas, dass KI alle Bereiche des Arbeitsmarktes verändern werde. Sie räumte ein, dass durch den technologischen Fortschritt einige Berufe verschwinden könnten. Gleichzeitig zeigte sie sich optimistisch für die Zukunft des Handwerks: Aufgaben wie die Installation von Heizungsanlagen könne KI nicht übernehmen, so die Ministerin.
Zudem warf Bas die Frage auf, wie KI-Unternehmen zur Finanzierung staatlicher Leistungen beitragen könnten. Ihr Vorschlag einer Digitalsteuer zielt darauf ab, diese finanzielle Herausforderung direkt anzugehen. Bas sieht, dass KI viele Branchen umgestalten wird, betont aber, dass menschliche Fähigkeiten weiterhin unverzichtbar bleiben. Ihr Steuerkonzept könnte eine neue Einnahmequelle für öffentliche Dienstleistungen schaffen. Die Debatte spiegelt die breiten wirtschaftlichen Bedenken wider, die mit dem Aufstieg der KI einhergehen.






