27 June 2026, 00:18

Audi will bis 2025 CO₂-Emissionen um 30 Prozent senken – mit radikalen Maßnahmen

Audis ehrgeizige Strategie für eine sauberere Zukunft

Audi will bis 2025 CO₂-Emissionen um 30 Prozent senken – mit radikalen Maßnahmen

Audi stellt ehrgeizige Pläne vor, um Emissionen in allen Unternehmensbereichen drastisch zu reduzieren. Der Automobilhersteller will den CO₂-Ausstoß über den gesamten Lebenszyklus seiner Fahrzeuge bis 2025 um 30 Prozent senken – langfristig strebt das Unternehmen vollständige Klimaneutralität an. Die Strategie umfasst sauberere Produktion, verstärktes Recycling sowie den Umstieg auf rein elektrische Modelle ab 2026.

Die Automobilbranche ist für rund 10 Prozent der globalen CO₂-Emissionen verantwortlich, wobei der Audi-Konzernmutter Volkswagen Group ein Prozent zugerechnet wird. Audi hat bereits Fortschritte erzielt: Seit 2017 erfolgen die Fahrzeugtransporte in Deutschland klimaneutral – ermöglicht durch den Ecoplus-Service der DB Cargo.

Um die Emissionen weiter zu verringern, will Audi den Schienentransport für die Fahrzeugauslieferung ausbauen, der mit erneuerbaren Energien betrieben wird. Zudem soll die Batterielogistik CO₂-frei gestaltet werden, indem der Bahntransport gestärkt wird. Aktuell verursacht die Auslieferung fertiger Fahrzeuge dreimal so hohe Emissionen wie der Warentransport zum Werk.

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Das Unternehmen setzt auf umfassendes Aluminium-Recycling, die Produktion von Batterien mit geringem CO₂-Fußabdruck sowie umweltfreundlichere Standorte. Ab 2026 werden ausschließlich Batterie-Elektrofahrzeuge (BEV) gefertigt, zudem sollen Altfahrzeuge recycelt werden. Zudem hat Audi den Plastikverbrauch in der Verpackung von Bauteilen bereits um 500 Tonnen pro Jahr reduziert.

Derzeit entfallen zwei Prozent der lebenszyklusweiten Emissionen eines Fahrzeugs auf den Transport – doch mit dem wachsenden Absatz von Elektroautos wird dieser Anteil voraussichtlich steigen. Audis Maßnahmen zielen darauf ab, diesem Trend entgegenzuwirken und gleichzeitig das übergeordnete Ziel der CO₂-Neutralität voranzutreiben. Die Veränderungen werden Produktion, Logistik und Materialwirtschaft des Unternehmens umfassend prägen.

Quelle